Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Konzert mit Polen-Esprit und russischer Seele

Intendanz von David Pountney endet 2014
Intendanz von David Pountney endet 2014 ©VOL.AT/Steurer
Nostalgie und retrospektiver Bilanzblick auf die 2014 zu Ende gehende Intendanz von David Pountney bestimmen das Programm der diesjährigen Orchesterkonzerte der Bregenzer Festspiele.

Von Abschiedsstimmung war Montagabend beim ersten Orchesterkonzert der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Paul Daniel aber nichts zu spüren. Auf dem Programm des beifällig aufgenommenen Konzerts standen die Österreichische Erstaufführung (ÖEA) des Konzerts für Klavier und Orchester op. 4 von Andre Tschaikowsky und die schwelgerische Symphonie Nr. 2 von Sergej Rachmaninow.

Der aus Polen stammende und zuletzt nach England emigrierte Andre Tschaikowsky (1935-1982) erfährt heuer in Bregenz viel posthume Anerkennung und Renaissance. Neben der Uraufführung seiner einzigen Oper “Der Kaufmann von Venedig”, der Aufführung von mehreren kammermusikalischen Werken sowie einem seinem Leben und Werk gewidmeten Symposium hat das vom polnischen Pianisten Maciej Grzybowski im Festspielhaus interpretierte Klavierkonzert einen starken Scheinwerfer auf die Qualitäten des Komponisten und Pianisten Tschaikowsky gerichtet.

Verzahnte Komplexität

Die extrem diffizile Partitur des Klavierkonzertes bedeutete eine Herausforderung für den nach Noten spielenden Grzybowski ebenso wie für das voll konzentrierte Orchester und dessen Solisten, insbesondere an der Pauke. Dass auch Radu Lupu sich einst ein halbes Jahr auf die Londoner Uraufführung (1975) des schwierigen Werkes hatte vorbereiten müssen, mag ein Hinweis auf die verzahnte Komplexität der Komposition sein. Nach einer spannungsvollen halben Stunde bedankte sich das Festspielpublikum mit großem Beifall bei Maciej Grzybowski sowie den Symphonikern und Maestro Daniel.

Vergleichsweise schwelgerisch und romantisch gestaltete sich nach der Pause die gut einstündige Wiedergabe der Rachmaninow-Symphonie Nr. 2. Das 1908 in St. Petersburg vom Komponisten uraufgeführte einstündige Orchesterwerk hat den Ruf Rachmaninows begründet. Paul Daniel und die voll motivierten Symphoniker konnten in dem einstündigen Opus ihre Qualitäten voll ausspielen und wurden mit jubelndem Beifall gefeiert.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Festspiele
  • Konzert mit Polen-Esprit und russischer Seele
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen