Die Regierungs-Ehe fand diese Woche ein Ende: “Das Tischtuch ist zerschnitten”

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Alles wird anders - Österreichs Parteien müssen sich neu ordnen
Alles wird anders - Österreichs Parteien müssen sich neu ordnen - © APA
Umbruch in Österreichs Bundespolitik! Sebastian Kurz übernimmt die ÖVP, Österreich bekommt einen neuen Vizekanzler und die Grüne Eva Glawischnig zieht einen Schlussstrich. “Den Job eines Parteichefs kann man nicht ewig machen”, hält sie schlussendlich fest.

“Das Tischtuch ist zerschnitten.” – Das Ende der Regierungs-Ehe, SPÖ-Chef Christian Kern.

“Ich bin vom Bundesparteivorstand einstimmig als geschäftsführender Bundesparteiobmann bestellt worden.” – Sebastian Kurz ist neuer ÖVP-Obmann.

“Es müssen nicht nur Köpfe getauscht werden, sondern vor allem muss sich auch die ÖVP verändern.” – Sprachs…

“Diese Bewegung wird in die nächste Wahl als ‘Liste Sebastian Kurz, die neue Volkspartei’ ziehen.” – … und präsentierte einen neuen Listennamen, noch einmal Kurz.

Dies verkündete Kurz in einem Pressestatement

“Das ist Volkspartei – nur eben offener.” – Salzburger ÖVP-Landesparteichef Wilfried Haslauer frohlockt über die Neuerungen.

“Wo Kurz drauf steht, ist die ÖVP drinnen.” – Michael Häupl (SPÖ) lässt sich aber nicht täuschen.

“Ich wüsste wie man die ÖVP reformiert.” – Langzeitmandatar Josef Cap (SPÖ) bietet sich als Kurz-Alternative an.

“Man muss nicht die Nerven schmeißen, die letzten Monate soll man mit Würde und Anstand über die Bühne bringen.” – Hat hehre Wünsche, Hermann Schützenhöfer (ÖVP).

“Ich hätte es natürlich pikant gefunden, wenn man mich vorgeschlagen hätte.” – SPÖ-Schreck Wolfgang Sobotka (ÖVP) wurde nicht Vizekanzler.

Auch dieser Wirbelsturm zieht irgendwann vorbei

“Diesem Anfang wohnt kein Zauber inne.” – Er übernahm den unattraktiven Posten: Wolfgang Brandstetter (ÖVP).

“Sie haben einen Vizekanzler vor sich ohne politische Ambitionen.” – Brandstetter ist aber ohnehin schicksalsergeben.

“Den Job eines Parteichefs, einer Parteichefin kann man nicht ewig machen.” – Der Rücktritt scheint diesen Frühling en vogue, Eva Glawischnig ist nun nicht mehr Grünen-Chefin.

“Führungskompetenz muss nicht immer in Anzügen und Slim Fit daherkommen.” – Glawischnig will mehr Frauen in der Politik sehen.

Gleich zwei Frauen übernehmen die Herausforderung

“Wenn ich manchmal Dinge in den Zeitungen über mich lese, krieg ich ja Angst vor mir selber.” – FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache schaudert’s vor der Berichterstattung.

“Wahlen sind wie Wirbelstürme, sie kommen und gehen.” – Die Ruhe in Person, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

“Wahlkampf ist wie Adrenalin.” – Kann den heißen Herbst hingegen kaum erwarten, VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger.

(APA)

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