Brandgefährliche Weihnacht: Mit diesen 6 Tipps überstehen Sie die Festtage sicher

Passen Sie auf! So schnell kann es gehen
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Wohl wahr: Brennende Kerzen auf einem Adventkranz verbreiten eine stimmungsvolle Atmosphäre. Wird das Arrangement allerdings sich selbst überlassen, wie es schnell passiert, wird die Sache brandgefährlich. Für ein sicheres Weihnachten sollten die folgenden Tipps beachtet werden.

„Ausgetrocknete Adventkränze und Gestecke sind ein idealer Nährstoff für die Flammen der teilweise schon heruntergebrannten Kerzen“, warnt der Direktor der Brandverhütungsstelle, Kurt Giselbrecht, nicht ohne Grund. Entsprechend der Langzeitstatistik entstehen jährlich etwa drei Brände, die durch unbeaufsichtigte brennende Kerzen auf Adventkränzen oder Weihnachtsgestecken verursacht werden und einen Feuerwehreinsatz auslösen. Die Dunkelziffer an solchen feurigen Ereignissen ist nach Ansicht von Giselbrecht weit höher.

Wenngleich die Brandgefahr hauptsächlich in Privatwohnungen gegeben ist, weist der Fachmann darauf hin, dass insbesondere bei Weihnachtsfeiern auch Büros, Kindergärten, Schulen und Altenheime betroffen sein können. Richtig vorbeugen sollte deshalb die Devise lauten.

An Sicherheitsmaßnahmen schlägt Dr. Kurt Giselbrecht vor:

1. Adventkränze und Gestecke auf eine feuerfeste Unterlage stellen. Zweckmäßig sind Glas, Porzellan oder Metall, da sich im Falle eines Brandes das Feuer dann nicht so schnell ausbreiten kann.
2.  Die Kerzenhalter sollten ebenfalls aus unbrennbarem Material bestehen und die Kerzen stabil halten. Auf genügend Abstand zu brennbaren Gegenständen und Vorhängen achten.
3.  Heruntergebrannte Kerzen möglichst frühzeitig löschen.
4.  Feuerzeuge und Zündhölzer von Kindern fernhalten. Die Weihnachtszeit ist jedoch eine gute Gelegenheit, den Nachwuchs über die Gefahren offenen Feuers aufzuklären.
5. Brennende Kerzen nie allein lassen, vor allem dann nicht, wenn sich Kinder oder Haustiere im Raum aufhalten. Kerzen auf ausgetrockneten Adventkränzen am besten gar nicht mehr anzünden.
6. Für alle Fälle die Notrufnummer 122 der Feuerwehr bereithalten und sich mit dem Standort des Feuerlöschers im Haus vertraut machen.
Gleiches gilt für den Weihnachtsbaum. Um auf Nummer sicher zu gehen empfiehlt sich nach dem Heiligen Abend auf eine elektrische Beleuchtung umzusteigen.

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