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Brahimi wird neuer UNO-Sondervermittler für Syrien

Der algerische Krisendiplomat Lakhdar Brahimi wird neuer UN-Vermittler im Syrien-Konflikt. Das teilten die Vereinten Nationen am Freitag in New York gemeinsam mit der Arabischen Liga mit. Der 78-Jährige tritt die Nachfolge von Kofi Annan an. Der ehemalige UN-Generalsekretär scheidet Ende August nach sechs Monaten aus dem Amt.

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Der frühere UNO-Generalsekretär Annan hatte seinen Rücktritt mit einer Blockade der ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats im Syrien-Konflikt begründet. Der 1934 geborene Brahimi war von 1991 bis 1993 algerischer Außenminister. Er war später im Auftrag der UN in zahlreichen Krisenherden als Vermittler tätig, darunter in Afghanistan und im Irak.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüße die Bereitschaft von Brahimi, sein Talent und seine Erfahrung in den Dienst dieser entscheidenden Aufgabe zu stellen, hieß es in der Mitteilung der UNO. "Brahimi wird dafür die starke, klare und gemeinsame Unterstützung der internationalen Gemeinschaft - inklusive des Sicherheitsrats - brauchen, die er zu Recht erwartet."

Der syrische Präsident Assad verliert unterdessen in seinen Reihen offenbar weiter an Rückhalt. In nächster Zeit stünden "weitere spektakuläre Überläufe" bevor, sagte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius. Ihm lägen entsprechende Informationen vor.

Die Kämpfe gingen einstweilen weiter. Die Hauptstadt Damaskus wurde am Freitag in der Früh von Explosionen erschüttert. Sie rührten von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen in der Nähe eines Militärflughafens. In der umkämpften nördlichen Großstadt Aleppo verstärkten die Truppen des Regimes den Artilleriebeschuss. Die Kämpfe dauern seit fast vier Wochen an. Keine der Seiten konnte bisher eine entscheidende Wende herbeiführen.

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