Voralberger Baubranche entwickelt sich stetig. - © BilderBox/Symbolbild
Die heimischen Hoch- und Tiefbauunternehmen erwirtschafteten einen Bauproduktionswert von 1,3 Mrd. Euro, das entspricht einem Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dabei konnte der Hochbau (insgesamt 869,9 Mio. Euro bzw. +15,5 Prozent) ein stärkeres Produktionsplus erzielen als der Tiefbau (insgesamt 409,7 Mio. Euro bzw. +0,6 Prozent), geht aus Zahlen der Statistik Austria vom Mittwoch hervor.
Der Anstieg im Hochbau resultiere aus der positiven Entwicklung aller Teilsparten, im Tiefbau zeichneten im Wesentlichen die Bereiche “Wasserbau” (+20,3 Prozent), “Bau von Straßen” (+14,8 Prozent) und “Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau” (+9,7 Prozent) für die insgesamt leicht positive Entwicklung (+0,6 Prozent) der Gesamtsparte verantwortlich, heißt es. Dämpfend wirkten hingegen die Sparten “Sonstiger Tiefbau anderwertig nicht genannt” (-20,4 Prozent) sowie “Tunnelbau” und “Brücken- und Hochstraßenbau” (je -3,7 Prozent).
Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Jänner und Februar mit 426,4 Mio. Euro um 6,8 Prozent über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. Zuwächse waren vor allem in den Teilsparten “Wohnungs- und Siedlungsbau” (+44,5 Prozent) sowie “Wasserbau” (+21,3 Prozent) zu beobachten. Rückgänge im Produktionsvolumen gab es in den Teilsparten “Sonstiger Tiefbau anderwertig nicht genannt” (-34,4 Prozent), “Bau von Bahnverkehrsstrecken” (-2,4 Prozent) sowie “Industrie- und Ingenieurbau” (-0,6 Prozent).
Regional betrachtet konnten Salzburg (+21,9 Prozent), die Steiermark (+20,5 Prozent) und Vorarlberg (+16,6 Prozent) den Wert der technischen Gesamtproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am meisten steigern. In Kärnten (-0,2 Prozent) und im Burgenland (-15,7 Prozent) verringerte sich hingegen die Bautätigkeit im Vorjahresvergleich. APA
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