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Amrum: Obduktionsergebnis von Sebastian am Nachmittag erwartet

Amrum: Obduktion soll Todesursache von Sebastian klären
Amrum: Obduktion soll Todesursache von Sebastian klären ©EPA
Im Fall des auf Amrum verstorbenen Urlauberkindes Sebastian, soll die Klärung der Todesursache bald geklärt sein. Der Junge war vermutlich beim Graben im Sand ums Leben gekommen.
Kind aus Wien vermisst
Kinderleiche gefunden
Suchaktion auf Amrum
Familie wird betreut
Kinderleiche gefunden
Kind aus Wien verschwunden

Der Tod um den am vergangenen Sonntag, den 1. Juli auf einem Strandspielplatz der Nordseeinsel Amrum (Schleswig-Holstein) vermutlich beim Graben im Sand ums Leben gekommene Wiener Sebastian, soll bald geklärt sein. Die Bekanntgabe der Todesursache wird am Donnerstagnachmittag, den 5. Juli erwartet.

Amrum: Obduktion soll Todesursache von Sebastian klären

Wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Husum bekannt gab, wird vermutet, dass der Zehnjährige in einem selbst gegrabenen Loch verschüttet wurde und erstickte. Die Leiche des aus Wien stammenden Buben wurde mittlerweile auf das Festland überstellt und am Vormittag in der Gerichtsmedizin untersucht. Die Ergebnisse der Obduktion sollten am Nachmittag vorliegen. Die Eltern hatten ihr Kind identifiziert. Die Familie wird derzeit psychologisch betreut.

Der 10-jährige Sebastian, der mit seiner Familie in einem Ferienhaus auf Amrum in Deutschland Urlaub machte, war am Sonntag gegen 17.00 Uhr zum “Piratenschiff”, einem Klettergerüst auf einem Abenteuerspielplatz am Strand der Gemeinde Wittdün, gegangen. Als ihn ein Familienmitglied eine Stunde später abholen wollte, war der Bub verschwunden. Danach startete eine intensive und großräumige Suche nach dem Kind.

Sebastian aus Wien beim Spielen tödlich verunglückt

Ein Foto eines anderen Urlaubers konnte den Suchmannschaften einen wichtiges Hinweis nach Sebastian geben. Er hatte das Kind beim Spielen im Sand unter einem “Piratenschiff”-Gerüst fotografiert, wo der Leichnam am Mittwochabend auch gefunden wurde. Die Einsatzkräfte hatten mit Hilfe des Fotos, das das Kind beim Graben eines Lochs zeigt, erneut und dieses Mal sehr zielgerichtet gesucht.

Die Polizei vermutet derzeit, dass das Kind beim Spielen tödlich verunglückt ist. Weitere Informationen würden nach der Obduktion bekanntgegeben. Sebastians Körper sei mehr als einen Meter tief begraben gewesen. Aus Trauer um den tragischen Tod des Urlauberkindes waren auf der Nordseeinsel viele Fahnen auf halbmast gesetzt. Bei einer Andacht am Mittwochabend hatten zahlreiche Touristen und Inselbewohner Abschied von dem 10-Jährigen genommen. Die Eltern von Sebastian werden derzeit unter anderem vom österreichischen Generalkonsul betreut.

(Red./APA)

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