5. Oktober 2012 18:26; Akt.: 16.11.2012 14:38

A Fine Frenzy entführt erneut in eine zauberhafte musikalische Welt

A Fine Frenzy präsentiert im Herbst "Pines". A Fine Frenzy präsentiert im Herbst "Pines". - © EMI Music
Eine elfenhafte Stimme, begleitet von kräftigen Piano-Klängen: Mit ihrem ebenso weitschweifigen wie ambitionierten Album “Pines” greift die 27-jährige US-Musikerin Alison Sudol, alias A Fine Frenzy, weiter nach den Sternen.

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Ihr neues Album “Pines” handelt von alles überdauernder Schönheit und der unbezähmbaren Kraft der Natur. Musikalisch angelegt wie eine wilde Achterbahnfahrt, ist “Pines” zugleich eine mahnende Fabel für das 21. Jahrhundert. “Es begann als eine Geschichte für Kinder”, betont Alison Sudol, “dann liebäugelte ich mit einem Album voller Wiegenlieder. Aber als ich erst einmal mit dem Schreiben begonnen hatte, wuchs es einfach immer weiter.”

Mit der Zeit entwickelte sich die Geschichte vom Überlebenskampf der Natur, die der zerstörerischen Ausbeutung durch den Menschen ausgeliefert ist. Da Alison Sudol jedoch eine optimistische und mitfühlende Künstlerin ist, ist diese Geschichte weniger düster und schwarzseherisch angelegt, als voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

A Fine Frenzy: Höhen und Tiefen besungen

“Es geht darum, sich mit seinen Ängsten zu konfrontieren und es geht um all die Höhen und Tiefen, die man durchlebt, sowie um all die Wunder, Freuden und Tragödien, die uns lehren, unser Leben zu gestalten. Und schließlich darum, herauszufinden, wo man hingehört,” so die Künstlerin weiters.

Die Singer-Songwriterin und leidenschaftliche Umweltaktivistin, deren Debütalbum “One Cell In The Sea” aus dem Jahr 2007 ihr mit “Almost Lover” gleich den ersten Hit bescherte, begann mit den Arbeiten an “Pines”, nachdem sie nach ihrem 2009 vollendeten Album “Bomb In The Birdcage” eine Schaffenskrise durchlebt hatte.

“Ich hatte meinen Weg aus den Augen verloren. Ich war desillusioniert und litt unter einer Schreibblockade, einer wahren Lebensblockade. Ich betrachtete alles mit Distanz und mein Horizont war bedeckt. Klar wusste ich, dass ich fähig bin, mich an Dingen zu erfreuen und in Staunen versetzen zu lassen, dass mein Leben mir noch vor geraumer Zeit wie ein einziges Abenteuer erschienen war, aber das Gefühl dafür war verschwunden. Ich war kaum fähig, irgendetwas zu empfinden. Ich sehnte mich nach etwas, das ich einmal gefühlt hatte oder zumindest nach einer Idee davon … dieses Album hier war der Versuch, dieses Gefühl wiederzugewinnen statt bloß dessen Verlust zu beklagen.”



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