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SPÖ: Freiwillige Helfer sollen finanzielle Unterstützung bekommen

Rendi-Wagner will Sonderurlaub und eine bessere arbeitsrechtliche Absicherung für freiwillige Helfer.
Rendi-Wagner will Sonderurlaub und eine bessere arbeitsrechtliche Absicherung für freiwillige Helfer. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Zahlreiche freiwillige Helfer stehen derzeit im Kampf gegen die Schneemassen im Dauereinsatz. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert nun, einen Verdienstentgang aus dem Katastrophenfonds zu ersetzen sowie fünf Tage Sonderurlaub.

Die SPÖ fordert angesichts der Schneemengen mehr Unterstützung für freiwillige Helfer. All jenen, die sich Urlaub nehmen, um gegen die Schneemassen zu kämpfen, soll ihr Verdienstentgang zur Gänze direkt aus dem Katastrophenfonds ersetzt werden, schlug SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gegenüber der APA vor.

Schneechaos: SPÖ fordert für freiwillige Helfer Geld

Das Schneechaos stelle die vielen Tausenden freiwilligen Helfer, die seit Tagen im Dauereinsatz stehen, vor eine immer größere Belastungsprobe, meinte Rendi-Wagner. “Die vielen Freiwilligen, die bei den Freiwilligen Feuerwehren, bei Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen oder auch mittels Nachbarschaftshilfe unverzichtbare und selbstlose Arbeit leisten – teilweise unter Einsatz ihres Lebens -, haben sich mehr Wertschätzung und Unterstützung verdient.”

Verdienstentgang aus Katastrophenfonds ersetzen

Derzeit hätten Arbeitnehmer, die beispielsweise wegen gesperrter Straßen nicht zur Arbeit kommen können, Anspruch auf Entgeltfortzahlung, während etwa ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr, der dafür sorge, dass die Straßen wieder passierbar werden, keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung habe.

“Diese Ungerechtigkeit muss dringend beseitigt werden”, befand Rendi-Wagner, freiwilligen Helfern solle der Verdienstentgang direkt aus dem Katastrophenfonds ersetzt werden. Zudem bekräftigte Rendi-Wagner auch die Forderung nach fünf Tagen Sonderurlaub und einer besseren arbeitsrechtlichen Absicherung für freiwillige Helfer.

(APA/Red)

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