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"Österreich" ortet AUA-Retter Niki

Angeblich Interesse an "Tyrolean"
Angeblich Interesse an "Tyrolean" ©APA (dpa)
Was für die Tageszeitung "Österreich" und vor allem ihren Herausgeber Wolfgang Fellner "endlich einmal gut und professionell" klingt, ist für den Konzernsprecher der AUA nur "grotesk": "Österreich" berichtete am Samstag in einer Vorausmeldung zu seiner Sonntagausgabe, angesichts eines möglichen Scheiterns der Übernahme durch die Lufthansa werde die Fusion von "Tyrolean" und "Fly Niki" überlegt.

“Österreich” vermeldete, ohne Kauf durch Lufthansa könne die AUA den 200-Millionen-Überbrückungs-Kredit, der am 19. Juli fällig wäre, nicht zurückzahlen und brauche vielmehr noch im Sommer weiteres Staatsgeld zum Weiterfliegen. “Hinter den Kulissen” werde daher überlegt, die AUA in eine “good Airline” und eine “bad Airline” zu teilen.

Die “bad Airline” – primär die “alte AUA” – soll laut “Österreich” die Abfertigungen des gesamten Personals und die alten Fluggeräte übernehmen und letztlich in Konkurs geschickt werden. Die “good Airline” – bestehend aus der kostengünstigeren Tyrolean und den lukrativen Flugrechten sowie Vertriebs- und Star­Alliance-Apparat solle einen Neustart erhalten und – mit den Tyrolean-Mitarbeitern und Tyrolean-Verträgen als Basis – mit der profitabel fliegenden “Fly Niki” zu einer neuen, erfolgreichen “Austrian Niki” fusioniert werden. Niki Lauda, der die neue Austro-Airline leiten solle, wird mit den Worten zitiert: “Mit mir hat keiner geredet, no comment. Aber die Idee klingt gut!”

AUA-Sprecher Martin Hehemann dazu gegenüber der APA: “Wir verbuchen die Meldung unter ‘Störfeuer von Herrn Lauda. Wir wissen, dass Herr Lauda seit einem halben Jahr mit diesem Konzept in Wien herumspaziert und versucht, dafür Befürworter zu finden”, meinte er im Telefonat mit der APA, “und zwar erfolglos. Es würde wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn machen, daher findet er dafür auch keine Befürworter. Die ganze Idee ist grotesk!”

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