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Obstbauern atmen auf: Frost verschonte Vorarlberg

Vorarlbergs größter Obstbauer Jens Blum.
Vorarlbergs größter Obstbauer Jens Blum. ©Steurer
Die am Montag angekündigte Frost-Nacht, die über die Obsternte Vorarlbergs entscheidet, verlief glimpflich. Laut ORF Vorarlberg fielen die Temperaturen nur an wenigen Orten unter die Null-Grad-Grenze.
Kälteeinbruch könnte Ernte zerstören

Die Nacht auf Dienstag war mit -2,4 Grad Celsius am kältesten in Hörbranz. Laut Ulrich Höfert von der Landwirtschaftskammer sind deshalb auch einige Obstbäume in der Leiblachtalgemeinde zu Schaden gekommen. Auch in Lustenau und Schlins seien die Temperaturen deutlich unter die Null-Grad-Grenze gefallen. Welches Ausmaß die Schäden in diesen Gemeinden nehmen, werde sich laut Höfert aber erst zeigen.

Rund um den Bodensee, dort wo besonders viel Obst angebaut wird, hat es in der Nacht auf Dienstag leichte Plusgrade gegeben. Gleiches gilt laut Höfert auch für das Oberland und höher gelegene Gemeinden wie Fraxern.

Blaues Auge für Blum

Der größte Erwerbsobstbauer Vorarlbergs Jens Blum wachte die ganze Nacht bei seinen Bäumen in Höchst. Er sagt gegenüber ORF Vorarlberg, dass er mit einem blauen Auge davonkam. Glücklicherweise sei die Nacht nicht sternenklar gewesen, es kam zu keinen Frostschäden. Außerdem wurde Blums Ernte von einer Frostberegnungsanlage geschützt, die er sich nach dem großen Ernteausfall vor zwei Jahren angeschafft hatte.

Wettervorhersage für die nächsten Tage

Mittwoch

Wolkenfelder schieben sich vor die Sonne und schatten diese häufig ab, in Föhnstrichen mischt der Wind von den Senken des Rätikons herunter. Ab dem späteren Nachmittag ziehen von der Schweiz her ein paar Regenschauer herein, sie gehören zu einer schwachen Kaltfront die in der Nacht auf Donnerstag durch zieht. Tiefstwerte: 2 bis 7 Grad, Höchstwerte: 14 bis 18 Grad.

Donnerstag

Eine nächste, allerdings schwache Kaltfront erfasst Vorarlberg bereits in der Nacht auf Donnerstag. Sie bringt Regenschauer, aber kaum Abkühlung. Dahinter bleibt es in der labilen Luft tagsüber wechselhaft mit einem Mix aus Wolken, Sonne und kurzen Schauern zwischendurch. Am Bodensee kann kräftiger Westwind durchgreifen. Die Schneefallgrenze bleibt bei ca. 2000m im Gebirge. Auf den Bergen weht kräftiger Westwind. Tiefstwerte: 5 bis 10 Grad, Höchstwerte: 12 bis 16 Grad.

Mittelfristvorschau

Freitag: Mit einer kräftigen westlichen Höhenströmung ziehen vor allem vom Arlberg nordwärts ein paar kurze Regenspritzer durch. Sonst verläuft der Tag aufgelockert und trocken. Höchstwerte bis 18 Grad im Rheintal. Samstag: Eine nächste Kaltfront erfasst Vorarlberg bereits in den Morgenstunden mit kräftigen Regenschauern. Die Schneefallgrenze sinkt von 2500m bis zum Abend unter 2000m. In der Nacht auf Sonntag kann es nochmals bis ca. 1200m herunter schneien. Sonntag: Bei jeglichen Muttertagsausflügen sollte auf alle Fälle der Regenschirm mit dabei sein, denn der Sonntag verläuft in Summe nass-kühl und unbeständig mit häufigen Regenschauern. Schnee fällt ab ca. 1100m. Auflockerungsphasen sind in der Kaltluft aber dennoch möglich, vor allem am Nachmittag.

(Red.)

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