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Brandstiftung in Bludenz: 29-jährige Tatverdächtige ausgeforscht

Die Polizei scheint den Feuerteufel von Bludenz gefasst zu haben.
Die Polizei scheint den Feuerteufel von Bludenz gefasst zu haben. ©VOL.AT/Madlener, APA
Bludenz. Die Ermittlungen nach den Brandstiftungen der vergangenen Wochen scheinen Früchte getragen zu haben. Eine 29-Jährige wurde als Tatverdächtige ausgeforscht, sie ist auf freiem Fuß.
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Eine 29-Jährige steht unter dem Verdacht, für die Brandlegungen der vergangenen Wochen im Stadtbereich Bludenz verantwortlich zu sein. Wie die Polizei am Dienstag bekannt gibt, wurde die Frau bereits am 19. März um 17.00 Uhr von einem aufmerksamen Passanten dabei beobachtet, wie sie versuchte, ein brennendes Stück Papier in den Altkleidercontainer in der Unterfeldstraße zu werfen. Der Passant verständigte umgehend die Polizei und sprach die Frau auf ihr Tun an.

Tatverdächtige nicht geständig

Die 29-Jährige konnte laut Polizei kurz darauf festgenommen werden. Ob die Frau für alle Brandlegungen der letzten Wochen in Frage kommt, ist noch Gegenstand weiterer Erhebungen. Die Tatverdächtige zeigt sich nicht geständig und leugne auch die Tat, bei der sie vom Zeugen beobachtet wurde, erklärt die Polizei Bludenz.

Ermittlungen noch im Gange

Die Beschuldigte ist derzeit auf freiem Fuß wird voraussichtlich nach Abschluss der Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt werden.

Insgesamt neun Brandstiftungen in den vergangenen Wochen bringt die Polizei mit der Tatverdächtigen in Verbindung. Allein am vergangenen Wochenende brannte es dreimal in der Alpenstadt. Am Samstag wurde eine Sichtschutzfolie angezündet, deren Flammen auf eine nahe Grünmülltonne übergriffen. In der Kirchstraße wurde ein Papiercontainer in einem unversperrten Keller entzündet. Aufgrund der Rauchentwicklung musste das Gebäude evakuiert werden, teilweise per Kranwagen. Zwei Personen wurden aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt.

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