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Regenbogenfahne bleibt als Mahnmal hängen

©VOL.AT/Mayer
Die Regenbogenflagge bei der Kirche St. Gebhards in Bregenz wurde angezündet. Die Tat macht viele Menschen wütend und traurig zugleich.
Bregenz: Fahne angezündet
Fahne wurde angezündet
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Im ganzen Ländle wehen Regenbogenfahnen als Zeichen der Solidarität mit der LGBTQIA+-Community. Immer wieder werden diese Fahnen beschädigt oder gestohlen - so auch in der Pfarre St. Gebhard in Bregenz. Man wolle den Tätern keine Plattform bieten, so Wolfgang Harrich vom Pfarrteam St. Gebhard gegenüber VOL.AT. Die Tat mache nicht nur wütend, sondern auch traurig. Diese Eskalationen rund um die Regenbogenfahne seien kritisch zu sehen. Diese Intoleranz lasse sich nicht auf die LGBTQIA+-Community beschränken. Sie sei auch ein Zeichen das sage: "Wenn du nicht so bist, wie ich das verlange und wie mir das gefällt, dann hast du damit zu rechnen, dass du Konsequenzen erfährst", zeigt sich Harrich besorgt.

Fahne bleibt vorerst hängen

Das gehe dann noch viel weiter - auch hin zum Fremdenhass und zu Rassismus - und habe womöglich gar keine Grenzen. Es gelte daher, diesen Personen Einhalt zu bieten. "Wenn das so Überhand nimmt, wie es momentan hat, fürchte ich, dass es keine Grenzen hat, sich noch auf andere Gebiete ausbreitet und überschwappt", verdeutlicht der engagierte Pfarrmitarbeiter. Die Fahne bleibt vorerst hängen: als Symbol. Um zu zeigen, was im Ländle passiert. Der oder die Täter hätten Installationsrohre von Arbeiten an der Kirche verwendet, um die hoch oben hängende Fahne anzuzünden: Die Rohre seien auch verkohlt. "Es ist, glaube ich kein schlechtes Zeichen, wenn wir das als Mahnmal mal stehen lassen", so Harrich im Gespräch mit VOL.AT abschließend.

(VOL.AT)

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