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Kinderonkologie: Dornbirn torpediere Zusammenarbeit mit St. Gallen

©VOL.AT/Rauch
Vergangenes Jahr waren alle mit der gefundenen Lösung für die Kinderonkologie in Dornbirn glücklich. Nun regen sich wieder die Eltern, man würde in Dornbirn gegen die St. Gallen-Lösung arbeiten.
Das sagt Kaufmann zum offenen Brief
Der offene Brief im Wortlaut
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In einem offenen Brief an Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann kritisiert die Elterninitiative Teile der Belegschaft des Krankenhauses Dornbirn. Vor zwei Monaten hätten die Eltern den Eindruck gehabt, in Dornbirn ein motiviertes Team vorzufinden, dass die Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus in St. Gallen unterstützt. Inzwischen habe man aber den gegenteiligen Eindruck, Dornbirn würde vielmehr zurückrudern.

Dornbirn wolle Zusammenarbeit klein halten

Dies macht die Elternsprecherin Andrea Tschofen-Netzer an mehreren Hinweisen fest. So habe man vor zwei Monaten noch einen Info-Folder zu St. Gallen für Eltern von neuerkrankten Kindern überlegt. Nun dürfe das Krankenhauspersonal die Behandlungsmöglichkeit St. Gallen nicht einmal mehr diesen gegenüber erwähnen. Die Schweizer Kinderonkologin wäre außerdem bereit, regelmäßige Sprechstunden für Kinder in Erhaltungstherapie und bei Bedarf Kontrolluntersuchungen in Dornbirn abzuhalten. Dies werde aus Rücksicht auf Innsbruck jedoch nicht gewünscht.

St. Gallner Ärztin wolle mehr leisten

Es sei den Eltern unverständlich, wie man dieses ergänzende Angebot einer spezialisierten Ärztin abschlagen könne. “Ich glaube auch, dass es den behandelnden Ärzten im Krankenhaus Dornbirn nur zugutekommen würde und es viel Druck von ihnen nehmen könnte,”, betont Tschofen-Netzer. Als Grund führe das Krankenhaus an, dass diese Sprechstunden das Budget sprengen würden – ein Argument, dass man nicht akzeptiere. Schließlich habe Landeshauptmann Markus Wallner betont, dass es am Geld nicht scheitern dürfe.

Dornbirn wolle Innsbruck nicht verstimmen

Insgesamt unterstellen die Eltern dem Stadtkrankenhaus, die mühvoll ausgehandelte Zusammenarbeit mit St. Gallen nicht ausreichend zu unterstützen und sich vielmehr stark an Innsbruck und mögliche dortigen Befindlichkeiten zu orientieren. Nun solle Bürgermeisterin Andrea Kaufmann Stellung beziehen.

(red)

Am 4. Februar war Weltkrebstag: So ist das Leben als Kinderonkologie-Patient

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