Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Volksanwaltschaft schaltet sich in Kälbertransporte ein

Der Volksanwalt schaltet sich ein.
Der Volksanwalt schaltet sich ein. ©VGT, APA
Die Kälbertransporte beschäftigen nicht nur die Vorarlberger Politik und Tierschützer: Auch Volksanwalt Günther Kräuter will nun wissen, ob die Behörden hier richtig handeln.
Wirbel um Kälbertransporte
Neos: Kontrollversagen
Keine konkrete Prüfung durch Ministerium
Tiertransporte nach Bozen noch illegal

Die Kälbertransporte beschäftigten diese Woche den Vorarlberger Landtag, beruhigt hat sich die Causa nicht. Landesrat Christian Gantner betont die Gesetzmäßigkeit der Transporte an sich. Tierschützer verweisen dabei auf Verstöße in Bozen selbst und fordern daher ein Stopp der Transporte. Die Transportunternehmen selbst betonen wiederum die Rechtmäßigkeit, die eigenen hohen Standards und warnen vor existenzbedrohenden Einbußen bei einer Aussetzung der Transporte.

Volksanwaltschaft will Klarheit

Nach der Debatte im Vorarlberger Landtag beschäftigt sich nun nochmals das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz von Ministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ). Volksanwalt Günther Kräuter will nun Klarheit in der Sache und fordert von der Bundesministerin Aufklärung, wie Volksanwaltssprecherin Agnieszka Kern gegenüber VOL.AT bestätigt.

Behörden bestätigen auch Bedingungen am Zielort

Die Fragen an das Ministerium: War es rechtens, die Fahrten als ordnungsgemäß zu bestätigen, obwohl man von den Unregelmäßigkeiten in Bozen wusste? Sind die Behörden mit den italienischen Kollegen in Kontakt, um künftig eine Einhaltung der Vorschriften zu garantieren? Denn laut der Verordnung dürften die österreichischen Behörden die Fahrt nach Bozen nur dann im Fahrtenbuch abstempeln, wenn beim Transport wie auch am Bestimmungsort alle rechtlichen Vorgaben erfüllt sind. Wie jedoch bekannt ist, wird in Bozen die vorgeschriebene Ruhezeit von 48 Stunden nicht eingehalten. Scheinbar auf Vorgabe des italienischen Gesundheitsministeriums beträgt die Ruhezeit der Kälber in Italien nur sechs Stunden.

Sechs Wochen Zeit für Antwort

Die Bundesbehörde hat nun sechs Wochen Zeit für eine Beantwortung dieser Eingabe. Je nach Rückfragen und Unklarheiten könne sich die Beurteilung durch die Volksanwaltschaft um weitere Wochen hinauszögern, erläutert Kern.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Volksanwaltschaft schaltet sich in Kälbertransporte ein
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen