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Sonntagsdemo künftig in Dornbirn unter neuer Organisation

Burkhard Walla bringt die Sonntagsdemo nach Dornbirn.
Burkhard Walla bringt die Sonntagsdemo nach Dornbirn. ©VOL.AT/Sams/Rauch
Auch im neuen Jahr werden die Sonntagsdemonstrationen fortgesetzt - jedoch unter neuer Organisation und an einem neuen Ort. Führende Rollen nehmen dabei ein Dornbirner Arzt und Pfarrer ein.
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Ursprünglich waren die Sonntagsdemonstrationen für ein humaneres Bleibe- und Asylrecht bis auf Weihnachten angesetzt, vor allem aus organisatorischen Gründen. Für den 13. Jänner sind jedoch bereits neue Demonstrationen angekündigt – jedoch (vorerst) nicht mehr in Hohenems.

Arzt und Pfarrer organisieren Demo

Derzeit kursiert eine Nachricht in den sozialen Netzwerken Vorarlbergs, unterzeichnet von Burkhard Walla, Internist und Vizepräsident der Vorarlberger Ärztekammer, und Christian Stranz, Pfarrer des Seelsorgeraums Dornbirn. Darin kündigen Sie eine Nachfolgedemonstration an, geplant sei ein Lichtermeer auf dem Dornbirner Marktplatz. Die Authentizität der Nachricht wird von Stranz bestätigt, Walla war bislang aufgrund der Urlaubszeit nicht erreichbar.

Sonntagsdemo gegen “unnötige Härte und Entmenschlichung”

In der kursierenden Nachricht schreibt Walla: “Ich bin froh, dass es sich um unparteiische und nicht ideologisch geprägte Demonstrationen handelte und ich habe den Entschluss gefasst im Sinne des Fortführens dieser Bewegung, auch mit meinen Möglichkeiten als Privatperson Burkhard Walla beizutragen.” Er habe die Sonntagsdemonstrationen unter der Organisation von Klaus Begle als Möglichkeit wahrgenommen, “unvereinnahmt und nicht instrumentalisiert meine Betroffenheit über die zunehmende unnötige Härte und Entmenschlichung, die fremden Menschen in unsrem Land entgegenschlägt, öffentlich zu zeigen. ”

Kritik an Diffamierung der Caritas

Kritisiert wird in der Nachricht auch mindestens eine der Regierungsparteien: “Gerade eben haben Menschen aus der FPÖ einen neuen Tiefpunkt an Diffamierung und Emotionalisierung gesetzt, in dem sie der Caritas und anderen NGO’s (sic!) vorgeworfen haben, sich an der ‘Asylindustrie‘ (wie es wörtlich bezeichnet wurde) zu bereichern. Was für ein menschenverachtender Zynismus. Es ist immens wichtig, sich nicht nur im Stillen zu ärgern sondern auch Zeichen nach außen zu setzen.”

Beginn 17 Uhr

Organisiert werde die neue Sonntagsdemo in Zusammenarbeit mit der Gruppe “uns reicht’s“, welche auch in die bisherigen Sonntagsaufmärschen in Hohenems beteiligt war. Die Demo in Dornbirn wird auch in der Facebookgruppe der Sonntagsdemonstrationen angekündigt. Nähere Informationen würden bald der Homepage flucht-punkt-laendle.at zu finden sein. Als Beginnzeit für den 13. Jänner wurde 17 Uhr angesetzt.

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