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Seestadt und Seequartier: Expertenrunde für "Bregenz Mitte" nimmt Gestalt an

Nach einer Klausur mit Verantwortlichen im Festspielhaus nehmen die Pläne der "Arbeitsgruppe Bregenz Mitte" für eine Neugestaltung von Bahnhof, Seestadt und Seequartier weiter Gestalt an.

„Erstmalig ist es uns gelungen, alle wesentlichen Protagonisten des Themas Seestadt und Seequartier an einen Tisch zu holen", sagt Bürgermeister Michael Ritsch gegenüber VOL.AT. "Dieser Austausch wäre schon lange notwendig  gewesen und auch die Teilnehmer der Sitzung waren sehr positiv über dieses Treffen gestimmt.  Alle privaten Grundstücksbesitzer, sowie die ÖBB haben uns klare Signale zur Mitarbeit gesendet, weil sie, wie sie selbst sagen, großes Potenzial in unserer neuen Vision sehen. Wir haben nun also einen ersten großen Schritt zu einer nachhaltigen Lösung für dieses Thema getan. Ich freue mich, dass nun endlich Bewegung in diese Sache kommt“, gewährt Bürgermeister Michael Ritsch einen exklusiven Einblick.

Als Experten wurden laut VOL.AT-Informationen folgende Personen bestimmt:

  • Prof. Mag. arch. Dipl.-Ing. Roland Gnaiger
  • Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Eberle
  • Dipl.-Ing. Erich Steinmayr
  • Dipl.-Ing. Markus Flatz
  • Andreas Stickel
  • Dipl.-Ing. Christopher Schneeweiß
  • Dipl.-Ing. Christoph Gilhaus
  • Josef Valentini

Klausur hinter verschlossenen Türen des Festspielhauses

"Vergangenen Freitag hat der Bürgermeister die Vertreter aller Entscheidungsträger ins Bregenzer Festspielhaus zu einer ,Klausur Bregenz Mitte' eingeladen. Zum allerersten Mal waren also alle wesentlichen Protagonisten (Rhomberg, Schertler, Ölz und Drexel, sowie ÖBB-Infrastruktur Chef Baltram) an einem Tisch. Eine Zusammenkunft dieser Art hat es tatsächlich zuvor so noch nie gegeben. Seitens des Landes war ein Verwaltungsangestellter des Landes anwesend", informiert das Büro des Bürgermeisters und der Stadtamtsdirektion auf VOL.AT-Anfrage.

Bei der Klausur habe die Arbeitsgruppe Bregenz Mitte ihre Vision für eine große Lösung des Projektes vorgestellt und zu einem Umdenken von lauter kleinen Einzelprojekten zu einer großen und gesamten Vision für die Entwicklung der Landeshauptstadt eingeladen.

Neue Vision für Bregenz

Die Präsentation der neuen Vision sei besonders bei den privaten Investoren sehr gut angekommen. Einigkeit herrschte darin, dass die neue Vision von „Bregenz Mitte“ großes Potenzial habe und die Investoren ihre Bereitschaft zugesagt hätten, die Situation rund um die Grundstücke Seequartier und Seestadt neu überdenken zu wollen.

Wichtige Eckdaten des Arbeitspapieres seien beispielsweise, dass die öffentliche Hand eine großen der Gewinnerinnen des Projekts bleiben müsse und, dass die Verlegung der Straße unter die Erde als große Mobilitätslösung weiterhin verfolgt werde, sowie, dass auch langfristig der Verlegung der Bahn unter die Erde als Möglichkeit weiterhin erhalten bleibe. Nun wird die achtköpfige Expertengruppe den Auftrag der Stadt aufnehmen und mit der Planung beginnen. Dafür braucht es einen Beschluss im Stadtrat, welcher heute Nachmittag stattfinden wird. Im Vorfeld soll dem Bürgermeister aber seitens der ÖVP und Grünen zugesagt worden sein, dass man sein Bestreben nach einer neuen Lösung für Bregenz Mitte nicht blockieren wolle. Sollte heute der Auftrag durch den Stadtrat erteilt werden, werde die Expertengruppe voraussichtlich bis im Sommer 2021 der Stadt ihren Plan präsentieren können.

(VOL.AT)

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