Bregenzer Seequartier nimmt wieder Gestalt an

©VOL.AT - Rauch - Paulitsch Hubert Rhomberg: „Wir werden die Bebauung des Seequartiers weiterhin umsetzen, um das gesamte Areal ehestmöglich fertigzustellen." ©Rauch-Paulitsch-VN-VOL.AT
Neuer Architekturwettbewerb für mittleres Baufeld ausgerufen. Entstehen soll ein urbanes, modernes Areal im Herzen der Stadt. Mit Möglichkeiten zum Einkaufen, Einkehren, Wohnen oder Arbeiten.
So geht es beim Seequartier weiter

In das Projekt Seequartier im Herzen von Bregenz kommt wieder Bewegung.

"Die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Bregenzer Bahnhof schreiten planmäßig voran, damit nimmt auch die Quartiersentwicklung beim Seequartier weiter Gestalt an", gibt die Pressestelle des Seequartiers am Freitagnachmittag bekannt.

„Wir werden die Bebauung des Seequartiers weiterhin mit Hochdruck und in engster Abstimmung mit den Planern der Stadt, der ÖBB und des Landes Vorarlberg weiter umsetzen, um das gesamte Areal ehestmöglich fertigzustellen“, bekräftigt Seequartier-Projektsprecher Hubert Rhomberg.

Aktuell seien die Verantwortlichen rund um Rhomberg Bau und i+R Gruppe intensiv damit beschäftigt, einen neuerlichen Architekturwettbewerb für das Baufeld drei vorzubereiten. Die entsprechenden Kriterien und Unterlagen für den Wettbewerb werden mit Hochdruck vorbereitet, heißt es. Der Start für den europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb ist noch für heuer im Herbst/Winter vorgesehen.

Neue Pulsader für Bregenz

„Wir sind in den Startlöchern für die Umsetzung. Unser Ziel ist es, ein urbanes, modernes Areal mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten entstehen zu lassen – also etwa Einkaufen, Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Freizeit und öffentliche Einrichtungen. Eine urbane Durchmischung soll dabei einen lebendigen, pulsierenden Effekt auf die umliegenden Bereiche der Stadt haben und so einen neuen Stadtteil ermöglichen. Dabei stellt die Mobilitätsdrehscheibe mit Bahnhof, Bus und Fahrrad als zentraler Knotenpunkt in Bregenz gleichsam die Pulsader sowie den Motor des Areals dar“, beschreibt Rhomberg die geplante Quartiersentwicklung.

Das geplante Hotel beim Bahnhof (Baufeld zwei) und die sogenannten Eberle Türme (Baufeld vier) sind davon unberührt und werden, wie im Gesamtkonzept vorgesehen, umgesetzt.

Aufbauend auf den Fortschritten beim neuen Bahnhof könnten nun auch beim Projekt Seequartier weitere, konkrete Schritte gesetzt werden. Für die Gestaltung des „Campus“, also des Baufelds drei, der mittlere Abschnitt zwischen dem zukünftigen Bahnhof und der Mehrerauer-Brücke, wird ein neuer Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um besser auf die mittlerweile geänderten Rahmenbedingungen im Bahnhofsbereich eingehen zu können. Unter anderem ist dort mehr Platz für den gesamten öffentlichen Verkehr sowie zusätzliche Fahrradabstellplätze vorgesehen, wodurch auch die Pläne für das Seequartier teilweise überarbeitet werden müssen.

Jury kürt das beste Projekt

In einem mehrstufigen Verfahren wird das beste Projekt ausgewählt. Dabei werden städtebauliche bzw. stadtplanerische Aspekte ebenso berücksichtigt wie architektonische. Die Entscheidungen trifft eine Jury, die auch regionale Interessen und solche der Stadtentwicklung miteinbezieht. Dafür vorgesehen sind Vertreter des Gestaltungsbeirates, der Bauherrschaft sowie aller politischen Fraktionen der Stadt Bregenz. Außerdem werden unabhängige und international anerkannte Architekten als Fachjuroren zum Wettbewerb eingeladen.

Die Durchführung des gesamten Architekturwettbewerbs werde ca. acht Monate in Anspruch nehmen, um dann die bestmögliche Basis für die weiteren Detailplanungen und Verfahrensschritte zu erhalten.

"Neuer Bahnhof ist die Bestvariante"

Vergangenes Jahr stellten die ÖBB, die Stadt Bregenz sowie das Land Vorarlberg gemeinsam die Pläne für den neuen Bahnhof in Bregenz der Öffentlichkeit vor. Die Detailplanungen dafür sind inzwischen in Bearbeitung. Damit zusammenhängend konnten mittlerweile auch die wichtigsten Schnittstellen zum direkt daran angrenzenden Projekt Seequartier definiert werden, heißt es seitens der Projektbetreiber.

„Der neue Bahnhof als zentraler Teil einer modernen Mobilitätsdrehscheibe ist so gestaltet, dass er flexibel auch zukünftige Entwicklungen abbilden kann. Es ist also die Bestvariante, die mehrfach geprüft und überarbeitet wurde und jetzt in die Umsetzungsphase kommt“, erklärt Seequartier-Projektsprecher Hubert Rhomberg zum Schluss die Zusammenhänge vom Seequartier mit dem Bahnhofsneubau.

Modell des neuen Bahnhofgeländes in Bregenz - Foto: Projektgemeinschaft Seequartier

(Red.)

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