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Klares Votum gegen Bordellpläne

Eine klare Absage gab es für die Bordellpläne.
Eine klare Absage gab es für die Bordellpläne.
Hohenems - Der Stadtrat sprach sich mit 7:1 wie erwartet gegen ein Freudenhaus aus.
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Die Diskussion um Bordellpläne in Hohenems ist seit gestern um 19 Uhr beendet. Die Abstimmung im Stadtrat brachte keine Überraschung: Mit 7:1 entschied sich die Stadtregierung, gleichzeitig auch Behörde, gegen die Genehmigung für ein Bordell aus. Nur der Emsige Bernhard Amann (57) hätte die Errichtung eines Freudenhauses befürwortet.

“Niederlage für Gesellschaft”

Während seine Stadtratskollegen das Ergebnis eher nüchtern kommentierten, war Bernhard Amann stinksauer. „Ich bin maßlos enttäuscht, dass man im 21. Jahrhundert so ein Projekt überhaupt in derartiger Weise noch diskutieren muss. Dieses Ergebnis ist eine Niederlage für eine moderne Gesellschaft“, polterte der Emsige und warf seinen Stadtratskollegen mangelnden Mut vor. Nicht wirklich glücklich über das Abstimmungsergebnis zeigte sich auch FPÖ-Stadtparteichef Horst Obwegeser (47). „Für mich persönlich wäre das Thema nach wie vor reif gewesen für eine Volksabstimmung. Nach diesem Votum im Stadtrat ist das allerdings kein Thema mehr“, meinte Obwegeser. Es habe im Gremium bis zum vorliegenden Ergebnis eben einen Entwicklungsprozess gegeben. Das sei zu akzeptieren. Edith Mathis (54, ÖVP), einzige weibliche Stadträtin, begrüßte das Ergebnis. „Ich bin sehr zufrieden, dass alles so ausgegangen ist.“

Zufriedener Bürgermeister

Kurt Raos (54) von der Bürgerbewegung sprach vom bestehenden Landesgesetz als Grund für seine Absage an das Projekt. „Die gesetzlichen Voraussetzungen waren einfach nicht gegeben. Man konnte ja gar nicht anders entscheiden.“ Sehr zufrieden und auch erleichtert zeigte sich Bürgermeister Richard Amann (55), der im Stadtrat keine Stimme hat. „Ich habe nie verstanden, dass dieses Thema so aufgebauscht wurde. Ich glaube, dass diese Entscheidung die richtige war. Man muss auch ganz klar festhalten, dass der Stadtrat heute als Behörde entschieden hat.“ Das Thema sei laut Amann auch in der Bevölkerung sehr sachlich diskutiert worden.

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