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Der Arlberger Jakobsweg

#PilgernGsi - Unterwegs auf dem Arlbergweg zwischen St. Christoph und Dalaas.
#PilgernGsi - Unterwegs auf dem Arlbergweg zwischen St. Christoph und Dalaas. ©Berchtold
Rund um Arlberg, Klostertal und Walgau finden sich reizvolle Ein-Tages-Etappen im Zeichen der Jakobsmuschel.
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Eine willkommene Abwechslung sei es gewesen, sagt Dietmar Steinmair, gipfelerprobter KirchenBlatt-Chefredakteur, der ausnahmsweise Gebirgskamm und Gipfelkreuz gegen beschauliche Talperspektiven getauscht hat. Gestartet ist er beim Hospiz in St. Christoph, um dann der gelben Jakobsmuschel 20 km bis nach Dalaas zu folgen. Welch außerordentlichen Kraftakt der Mensch seit Jahrhunderten unternommen hat, wieviel Material hier bewegt wurde, um dieses Nadelöhr bewohn- und durchquerbar zu machen, führe diese Verbindungsstrecke zwischen Tirol und Vorarlberg eindringlich vor Augen. Und noch eines sei ihm bewusst geworden: „Obwohl mir diese Strecke via Auto und Zug vertraut ist, durfte ich feststellen, wie anders man zu Fuß die Landschaft wahrnimmt. Dieser Perspektivenwechsel ist wirklich spannend.“

„Mein Weg führte mich von St. Christoph nach Dalaas. Daneben bieten sich aber viele weitere Etappen in unterschiedlichsten Längen an.“
Dietmar Steinmair, Chefredakteur Vorarlberger KirchenBlatt

Historischer Weg

Wenngleich er mit den südländischen Jakobsweg-Impressionen nicht viel gemein hat, verströmt auch der Arlberger Jakobsweg bei aller Wildheit seinen ganz eigenen Charme: Streckenweise sei die Flora unglaublich, so Steinmair, und die Naturkulisse höchst eindrucksvoll. Außerdem wandle man regelrecht in einer Art historischem Freiluft-Museum: So schreite man über Jahrhunderte alte Pflastersteine oder über eine stillgelegte malerische Bahntrasse bis zur imposanten Wäldletobelbrücke, einem altehrwürdigen Viadukt über der gleichnamigen Schlucht – 1884 von Kaiser Franz Josef I. höchstpersönlich begutachtet. Nicht weit davon entfernt ein mit Herd und Pritsche ausgestattetes altes Bahnwärterhäuschen, das allen Vorbeikommenden Schutz bietet. Eben: Kleine Schätze am Wegesrand, die sich nur zu Fuß entdecken lassen.

Einkehr da wie dort

Regelmäßig laden auf dem Weg auch klassische Pilgerstätten wie die Christophorus-Kapelle, die Mariä Geburt Kirche in Stuben oder die 14-Nothelfer-Kapelle in Langen zu Rast und innerer Einkehr ein. Apropos Einkehr: St. Christoph, Stuben, Langen, Klösterle, Wald oder Dalaas, sie alle bieten Gasthöfe zur leiblichen Stärkung. Wie auch Busverbindungen, die müden Pilger*innen bei Bedarf eine Wegstrecke abnehmen.  Wenn’s nach Dietmar Steinmair geht, aber wohl für die meisten nicht notwendig, denn: „Der Weg ist dank des abwechslungsreichen Streckenverlaufs äußerst kurzweilig. Ehe man sich’s versieht, ist man auch schon am Ziel.“

Factbox

Pilgern auf dem Arlbergweg

Eckdaten: 19,35 km, Gehzeit 5,15 h, Abstieg 1023 m, Aufstieg 90 m

Streckenverlauf: St. Christoph (Hospiz) - Stuben - Langen am Arlberg - Klösterle am Arlberg - Wald am Arlberg – Dalaas

Vorarlberg pilgert

Man muss der gelben Jakobsmuschel nicht durch Frankreich oder bis nach Spanien folgen, das Pilgerglück liegt auch näher. In Vorarlberg kann das „Gehen als des Menschen beste Medizin“ – so Hippokrates – vielerorts ohne lange Anreise erprobt werden. Im Rahmen der Begegnungsoffensive „Sommerkirche“ macht die Katholische Kirche Vorarlberg Pilgerrouten bekannt und schickt acht Menschen auf den Weg. Jeden Donnerstag lassen wir sie in den VN und auf VOL.AT erzählen. Über innere und äußere Grenzen, sommerweite Horizonte und was es bedeutet, mit sich selbst auf dem Weg zu sein. Spannende Pilgervideos mit dem Titel „Wanderst du noch oder pilgerst du schon?“ erscheinen darüber hinaus in den kommenden Wochen auf VOL.AT. Wohin sind Sie gepilgert? Posten Sie Ihre Pilgerfotos oder Ihren Lieblingspilgerweg unter #pilgerngsi und #sommerkirche.Schicken Sie uns ein Pilgerfoto oder ein Erlebnis. Eine Auswahl daraus veröffentlichen wir in den kommenden Wochen. Zuschriften an: teresa.brunner@russmedia.com

(VN/Marlies Mohr, VOL.AT )

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