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Wallner: "Altach unterstützen - nicht in den Rücken fallen"

©VOL.AT/Stiplovsek, Hartinger
Nach der Kritik des Koalitionspartners an der Gemeinde Altach gab es ein klärendes Gespräch. Man sollte eine Verkehrslösung finden, nicht der Gemeinde in den Rücken fallen.
Rauch schießt gegen Brändle
Kein Autobahnanschluss für Kieswerk
Keine Auffahrt ohne Kieswerk

Nach der Kritik des Landesrats Johannes Rauch an der Gemeinde Altach sorgte Landeshauptmann Markus Wallner für reinen Tisch: Nach eigener Aussage gab es ein klärendes Gespräch innerhalb der Landesregierung. Man werde nun geschlossen im Sinne der Rohstoffsicherheit für eine Verkehrslösung eintreten, bevorzugt mit der Asfinag. "Was man tun muss, ist die Gemeinde und Bevölkerung unterstützen - die brauchen eine gute Verkehrslösung - und nicht ihnen in den Rücken fallen", fasst Wallner die Linie des Landes zusammen.

Bitschi kritisiert Rauch-Aussagen

In der Zwischenzeit hatte sich FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi zur Lage in Altach geäußert und sprach von einem "verkehrspolitischen Chaos in der Landesregierung". In einer Aussendung reagiert er auf die Aussagen von Landesrat Rauch: "Was die schwarz-grüne Landesregierung in der aktuellen Diskussion um den Autobahnanschluss für den Kiesabbau in Altach abzieht, ist ein Trauerspiel und für die Altacher Bevölkerung ein Schlag ins Gesicht."

Verkehrslösung muss kommen

Bereits nach der Abstimmung am 1. Dezember sprach die Landes-Volkspartei von einem klaren und sehr vernünftigem Votum für den Kiesabbau im Ländle. Ein neuer Autobahnanschluss soll die Verkehrsbelastung für die Altacher selbst möglichst gering halten und war ein wichtiges Argument vor der Volksabstimmung.

Asfinag: Kein Anschluss möglich

Für die Asfinag ist die Sachlage aber klar: Einen Autobahnanschluss für einen eingeschränkten Personenkreis oder Privatbetrieb sei gesetzlich ausgeschlossen. Darüber wisse man laut der NEUEN seit Juni bei den Gemeinden Bescheid. Dementsprechend gab es Kritik von Landesrat Johannes Rauch an Altach.

Öffentliches Interesse

Altach betont, dass man den Verhandlungsbedarf klar kommuniziert habe vor der Abstimmung. Aus Sicht des Bürgermeisters kann man mit öffentlichem Interesse argumentieren, was eine gesetzliche Ausnahme erlaubt. Die Gegner, allen voran die oppositionellen Grünen, fühlen sich und die Bürger getäuscht. Derweil wartet das Kieswerk auf die Betriebsgenehmigung für das neue Werk im Sauwinkel, der alte Baggersee wird zur Aushubdeponie.

(Red.)

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