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Keine Verkehrslösung ohne neuen Kiesabbau

Franz und Alexandra Kopf in ihrem Kieswerk
Franz und Alexandra Kopf in ihrem Kieswerk ©Christof Egle
Kies Kopf Geschäftsführer Franz Kopf bezieht Stellung
Kies Kopf Altach

Altach. Das Thema der Erschließung eines neuen Kiesabbaugebiets im Bereich Sauwinkel ist derzeit in aller Munde. Die Bürgerliste Altach hat dazu sogar einen Antrag für eine Volksabstimmung eingebracht, die Eintragungsfrist dazu läuft derzeit. Nun meldet sich auch Franz Kopf, Geschäftsführer und Inhaber von „Kies Kopf“ zu Wort. Bisher hatte er sich auch in seiner Funktion als Vizebürgermeister zu dem Thema sehr zurückgehalten und sich in Gemeindevertretungssitzungen, welche das Thema behandelten, stets vertreten lassen. Auf Bürgerlisten Chef Bernhard Weber ist er aber derzeit nicht unbedingt gut zu sprechen: „Weber veröffentlicht bewusst Unwahrheiten“. So wurde Kopf im letzten Rundbrief der Bürgerliste so zitiert, dass der Geschäftsbetrieb von Kopf unabhängig vom neuen Kiesabbau weitergehen würde. Dies, so Kopf, sei zwar richtig verdrehe aber die Tatsachen. Bis circa Mitte August reicht noch das derzeitige in unmittelbarer Nähe zum Kieswerk bestehende Kiesvorkommen. Sobald dies erschöpft sei, ist Kopf gezwungen die nötigen Rohmaterialen aus Deutschland zu importieren, da er seinen Betrieb nicht aufgeben möchte und auch seine 15 teils langjährigen Mitarbeiter vor die Türe setzen möchte. Dies bedeutet dann bis zur Inbetriebnahme eines neuen Kiesabbaugebiets automatisch eine Verdoppelung des LKW-Aufkommens. Im Rahmen des neuen Mobilitätskonzepts der Gemeinde sei ein entsprechender neuer Autobahnanschluss im Bereich der Rosenberger Raststätte vorgesehen. Dieser würde aber ohne neuem Kiesabbaugebiets definitiv nicht kommen. Man sei diesbezüglich ganz knapp vor einer Lösung, die aber nur mit einem Entscheid pro neuem Kiesfeld kommen werde. Ohne diesem Beschluss sei dies nicht möglich und der Verkehr, den auch Kopf als Problem für die Bevölkerung erachtet, werde weiter durch das Dorf rollen.

Kopf verweist auch auf seine Bemühungen den Verkehr schon bisher möglichst breit aufgefächert zu haben und seine LKW Flotte werde bis Ende des Jahres komplett auf die Abgasnorm Euro6 umgerüstet zu haben. Ihm geht es bei der Aufrechterhaltung seiner bereits in dritter Generation geführten Firma um eine rasche Verkehrslösung im Sinne der Gemeinde und vor allem um seine Angestellten, die selbst größtenteils aus Altach stammen. Der regionale Aspekt ist ihm dabei sehr wichtig und führt auch eine Aufstockung des Mitarbeiterstandes ebenso ins Spiel wie weitere Investitionen in Millionenhöhe. Kies sei zudem ein dringend benötigter Rohstoff, der schon jetzt viel zu wenig vorhanden sei und daher teuer und umweltschädlich importiert werden muss. „Unser Werk steht bereits seit über 70 Jahren am Alten Rhein, mit der Erschließung des neuen Gebiets ist die lokale Versorgung mit einer natürlichen Ressource auf Jahrzehnte hinaus gesichert.“ CEG

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