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Vorarlberg: Prozess um brutalen Raub in Alberschwende

Die Angeklagten müssen sich am 13. Juni am Landesgericht Feldkirch verantworten
Die Angeklagten müssen sich am 13. Juni am Landesgericht Feldkirch verantworten ©VOL.AT/Rauch
Alberschwende/Feldkirch - Nach mutmaßlichem Überfall von Bettlern auf 66-Jährigen: Verhandlung findet am 13. Juni am Landesgericht statt. Strafdrohung beträgt 5 bis 15 Jahre Haft.
Raub in Alberschwende aufgeklärt
Schwerer Raubüberfall in A'schwende
Brutaler Raub: Verdächtiger gefasst

Von Seff Dünser (NEUE)

In seinem Bauernhaus in Alberschwende wurde der alleinstehende 66-Jährige am 3. Dezember 2018 brutal überfallen, schwer verletzt und um 280 Euro beraubt. Dafür macht die Staatsanwaltschaft Feldkirch in ihrer Anklageschrift drei rumänische Bettler verantwortlich. Die Angeklagten müssen sich am 13. Juni am Landesgericht Feldkirch verantworten. Den drei vorbestraften Untersuchungshäftlingen wird schwerer Raub vorgeworfen. Weil das Raubopfer eine schwere Verletzung erlitten hat, erhöht sich die Strafdrohung von Schuldsprüchen auf 5 bis 15 Jahre Gefängnis.

Zuerst Geld geschenkt

Der hilfsbereite Alberschwender Landwirt hat, so die Anklageschrift, den angeklagten Bettlern vor der Tat größere Geldsummen geschenkt. Dennoch sollen die Rumänen ihn auf seinem Bauernhof nachts überfallen und ausgeraubt haben.

Laut Anklage haben der 27-jährige Zweitangeklagte und der 33-jährige Drittangeklagte dem 66-Jährigen mit Schlägen und Tritten mehrere Knochenbrüche im Gesicht zugefügt. Der 22-jährige Erstangeklagte, der Bruder des Zweitangeklagten, soll die Täter in einem BMW zum Tatort gefahren und nach dem Überfall mit ihnen geflüchtet sein.

Schock

Der bewusstlos geschlagene 66-Jährige dürfte erst am nächsten Morgen zu sich gekommen sein, heißt es in der Anklageschrift. Im Schock habe er zuerst im Stall seine Tiere versorgt. Der Schwerverletzte habe versucht, sich mit Heilerde selbst zu verarzten. Wegen der starken Schmerzen sei er dann zu einem Nachbarn gegangen. Der habe ihn wegen der Gesichtsverletzungen zuerst gar nicht erkannt. Danach habe der Nachbar die Rettung und die Polizei verständigt.

Der Hinweis einer Bürgerin auf das rumänische Kennzeichen eines Autos brachte die Polizei auf die Spur der geflüchteten Täter. Schon wenige Tage nach dem Überfall konnte der 21-jährige Fluchtfahrer im Burgenland festgenommen werden. Bei seiner Einvernahme gestand er, zwei Landsmänner zum Tatort gefahren zu haben. Daraufhin wurden, ebenfalls bereits im Dezember 2018, die beiden mutmaßlichen Haupttäter in Rumänien verhaftet.

Opfer psychisch belastet

Die drei Angeklagten befinden sich in der Justizanstalt Feldkirch in Untersuchungshaft. Sie sollen größtenteils geständig sein. Die drei Rumänen haben sich bereits seit mehreren Jahren als Bettler in Österreich aufgehalten.

Das Opfer des Überfalls will wegen der psychischen Belastung durch das Erlebte und aus Angst nicht mehr in sein Bauernhaus zurückkehren.

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