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Sprengung in Rappenloch-Schlucht kommt halbe Million teurer als geplant

Sprengung der Felsnase im November
Sprengung der Felsnase im November ©VOL.AT - Mirjam Mayer
Statt den veranschlagten 954.000 Euro mussten jetzt 1,4 Millionen Euro vom Dornbirner Stadtrat freigegeben werden. NEOS unken: Neue Brücke kann vielleicht gar nicht gebaut werden.
Sprengkommando im Dornbirner Rappenloch
Rappenloch-Sanierungsarbeiten starten
Sicherung der Brückenwiderlager startet
Felsnase in Rappenloch abgesprengt
Die Dornbirner Rappenlochschlucht

Unter großem Medieninteresse hat die Stadt Dornbirn im November die Felsnase in der Rappenlochschlucht sprengen lassen. Damit das darunter liegende Bachbett sicher freigemacht werden konnte, musste zuerst die alte Brücke mit ihrem Widerlager durch aufwändige Ankerbalken gesichert werden. Von Seiten des Rathauses wurde mehrfach argumentiert, dass die teuren Mehrkosten gerechtfertigt seien, weil sie auch für die neue Brücke verwendet werden können (die alte Brücke war 2011 eingestürzt).

Halbe Million Euro mehr als veranschlagt

Die Kostenschätzungen der Stadt für das Gesamtprojekt wurden im Vorfeld jedoch ständig erhöht und lagen am Schluss bei 954.000,- Euro. Wie sich jetzt herausstellt, sind die wahren Kosten aber rund eine halbe Million Euro höher. Statt den 954.000,- Euro mussten jetzt 1,4 Millionen Euro vom Stadtrat freigegeben werden.

NEOS-Spitzenkandidat Claudio Errico macht am Montag auf die Kostenexplosion aufmerksam: „Neben dem Sprengstoff sind im Rappenloch vor allem die Kosten explodiert.“ Die ausgeuferten Kosten sind nicht der einzige Vorwurf, den die NEOS an die Stadt Dornbirn erheben.

NEOS: Neue Brücke kann vielleicht gar nicht gebaut

„Wirklich peinlich ist, dass die teuren Ankerbalken nicht geeignet sind, den Bauplatz so zu stabilisieren, damit nun endlich mit dem notwendigen Neubau der Brücke begonnen werden kann“, so Errico in einer Aussendung an die Medien. Technische Messgeräte zur Erfassung von Bewegungen im Felsen seien erst im vergangenen Sommer eingebaut und die Auswertung der Messergebnisse könne frühestens nach einem Jahr erfolgen.

"Es muss damit gerechnet werden, dass die vorliegenden Pläne gar nicht umgesetzt werden können." Richtigerweise hätte man zuerst messen und dann auf Basis der Messergebnisse eine Brückenplanung in Auftrag geben müssen, so Errico. „Nun hat die Bürgermeisterin einen teuren Plan für eine Designerbrücke in der Schublade, die vielleicht so gar nicht gebaut werden kann.“

Die Stadt Dornbirn hat noch nicht auf die Vorwürfe der NEOS reagiert.

Interview: Darum wurde die Felsnase gesprengt

(APA)

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