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So reagiert die Stadt Hohenems im Falle eines Blackouts

Bgm. Dieter Egger, Feuerwehrkommandant Mathias Österle, Sicherheitsbeauftragter Christian Klien.
Bgm. Dieter Egger, Feuerwehrkommandant Mathias Österle, Sicherheitsbeauftragter Christian Klien. ©Stadt Hohenems
Die Stadt Hohenems sieht sich für einen Blackout gut gerüstet, so Bürgermeister Dieter Egger in einer Aussendung. Außerdem gibt es eine Sicherheitsbroschüre, die für die Bevölkerung kostenlos erhältlich ist.
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"Ohne Panik zu verbreiten, nehmen wir die Vorsorge für einen möglichen 'Blackout' in Hohenems sehr ernst und haben uns gerade im vergangenen Jahr nochmal akribisch vorbereitet. Die wesentliche Infrastruktur wie Wasser, Abwasser, Feuerwehr, Werkhof etc. wurde mit Notstromaggregaten ausgestattet. Zudem haben wir Meldestellen in den Stadtteilen eingerichtet. Auch 'Stromerzeuger' stehen zur Verfügung", informiert Bürgermeister Dieter Egger.

"Oberste Priorität hat immer die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, die wir mit den gesetzten Maßnahmen für längere Zeit gewährleisten können", informiert das Stadtoberhaupt. "Haushalte mit eigenen, unabhängigen Pumpanlagen sollten bereits jetzt klären, wie diese im Bedarfsfall betrieben werden können."

Wesentlich im Falle eines "Blackouts" ist insbesondere die Kommunikation. Dazu wurden seitens der Stadt Funkgeräte angeschafft, die im Krisenfall zwischen den Mitgliedern der Gemeindeeinsatzleitung zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus verfügt die Stadt über eine eigene Treibstoffversorgung für die Einsatzkräfte.

Notruf-Meldestellen

Weiters gibt es in Hohenems sogenannte Notruf-Meldestellen. Das sind dezentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung, die als wichtiges Bindeglied zwischen der Eigen- und Nachbarschaftshilfe und der organisierten Hilfe sowie als Informationsdrehscheiben und zum Absetzen von Notrufen dienen.

©Stadt Hohenems

Diese sollen die Einsatzorganisationen entlasten und sind für einen 24-Stunden-Betrieb ausgestattet. Sie stehen in Verbindung zu den anderen Stützpunkten sowie Einsatzorganisationen und bilden damit auch die dezentralen Augen und Ohren sowie das Sprachrohr für den Krisenstab der Stadt Hohenems.

Die Standorte der Notruf-Meldestellen sind verteilt im ganzen Stadtgebiet von Hohenems, sodass sie fußläufig in rund zwei bis drei Kilometern erreichbar sind. Der Betrieb wird so lange aufrechterhalten, bis Handy, Festnetz und Internet sowie die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern wieder funktioniert.

  • Standorte: KIGA Hellbrunnenstraße und Reute sowie VS Markt, Herrenried und Schwefel.
  • Grundausstattung der Notruf-Meldestellen: Notstromversorgung, Notbeleuchtung, Kat-Funk, Erste-Hilfe, Kurbelradio etc.

Sicherheitsbroschüre kostenlos erhältlich

Die neue Sicherheitsbroschüre der Stadt Hohenems erhalten Sie kostenlos in allen Supermärkten von Spar, Adeg und Sutterlüty in Hohenems, im Rathaus, Bürgerservice und bei der Stadtpolizei sowie beim Werkhof.

Darin enthalten sind alle Informationen im Falle eines "Blackouts" in Hohenems und was Sie bereits im Vorfeld unternehmen können, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Aber auch, was zu tun ist, wenn der "Blackoutfall" bereits eingetreten ist.

©Stadt Hohenems

Zudem erhalten Sie Infos für den Fall eines Hochwassers, Brandfalles und auch die Sirenensignale im Katastrophenfall werden nochmal genau erklärt.

Darüber hinaus erhalten Sie übersichtlich aufgelistet alle hilfreichen Notfallkontakte und eine Übersichtskarte über die Notruf-Meldestellen in Hohenems, falls gar nichts mehr geht.

Alle Detailinfos finden Sie auch online unter www.hohenems.at/blackout

(VOL.AT)

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