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Scheffknecht: "Vorarlberg ist Entwicklungsland"

NEOS Landessprecherin Sabine Scheffknecht kritisiert die mangelnde Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen.
NEOS Landessprecherin Sabine Scheffknecht kritisiert die mangelnde Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen. ©NEOS
Daten der Statistik Austria zeigen, dass 73,6% aller Vorarlberger Mütter mit Kindern unter 15 Jahren erwerbstätig sind. Davon sind nur 16,2% der Frauen vollzeitbeschäftigt. Der Rest arbeitet Teilzeit.
Kinderbetreuung ausbaufähig
Kritik an Kinderbetreuung
SPÖ fordert weniger Schließtage

"Frauen haben durch die Teilzeitarbeit mit vielen Folgen zu kämpfen: Gender-Pay-Gap, Blockade von Karriereschritten und Einkommenszuwächsen und als direkte Folge davon Altersarmut. Die neuesten Zahlen machen deutlich, dass es im Land dringend weitreichende Maßnahmen von Seiten der Landesregierung braucht. Gerade jetzt in den Sommermonaten stehen erwerbstätige Frauen vor einer riesigen Herausforderung, die Ferienzeit zu überbrücken", meint Scheffknecht.

Kinderbetreuungsmöglichkeiten weisen Probleme auf

Besonders im Sommer seien Frauen auf zusätzliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten angewiesen, um ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können. Hier liegt Vorarlberg laut Statistik Austria mit 29,9 Schließtagen bei Kinderbetreuungseinrichtungen über dem Bundesdurchschnitt, der bei 21,8 Tagen liegt.

Zusätzlich kritisieren erwerbstätige Eltern in Vorarlberg auch die im Bundesländervergleich schlechten Öffnungszeiten. "Die schlechten Rahmenbedingungen bei der Kinderbetreuung fordern Eltern während den Sommermonaten aber nicht nur organisatorisch sondern vor allem auch finanziell. Gute private Betreuungsangebote kosten oft viel Geld. Eine Verbesserung der öffentlichen Betreuungsmöglichkeiten würde automatisch zu einer Erleichterung für Familien und insbesondere für Frauen führen", beschreibt die Landessprecherin der NEOS die Situation.

Erwerbstätigkeit von Frauen zu wenig gefördert

Eine moderne Familienpolitik brauche laut Scheffknecht Rahmenbedingungen, die es beiden Elternteilen ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinen. Gerade auch in Bezug auf den akuten Fachkräftemangel müssten auch Frauen gute Möglichkeiten haben, am Arbeitsmarkt zu partizipieren. "Eine entsprechende Infrastruktur mit vielen, qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsplätzen ist eine wesentliche Maßnahme, um die Erwerbstätigkeit von Frauen zu fördern. Vorarlberg ist in diesem Bereich immer noch ein Entwicklungsland und muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen", so Scheffknecht.

(Red.)

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