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Ganztägige Kinderbetreuung in Vorarlberg noch ausbaufähig

©dpa
Das Angebot an ganztägig geöffneten Kinderbetreuungseinrichtungen ist in Vorarlberg noch ausbaufähig. Lediglich ein Drittel aller Einrichtungen ist täglich mehr als neun Stunden geöffnet.

Während in Wien fast alle Betreuungseinrichtungen an ihren Betriebstagen mindestens neun Stunden lang geöffnet sind, hinken die restlichen Bundesländer etwas hinterher. In ganz Österreich sind rund 58 Prozent der Kinderbetreuungseinrichtungen ganztägig geöffnet, diesem Durchschnitt entsprechen die Einrichtungen in Kärnten und im Burgenland ebenfalls. Knapp die Hälfte aller Einrichtungen in Salzburg, Niederösterreich und in der Steiermark bieten eine ganztägige Betreuung an. Vorarlberg rangiert auf dem zweitletzten Platz und bietet lediglich in jeder dritten Einrichtung ein solches Angebot. In Oberösterreich sind nur 26 Prozent aller Betreuungseinrichtungen ganztägig geöffnet.

Die ganztägige Kinderbetreuung ist in Vorarlberg noch ausbaufähig.

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Ausbau der Kinderbetreuung sei erforderlich

Im Regierungsprogramm auf Bundesebene sei verankert, dass die Kinderbetreuung weiter flächendeckend ausgebaut werden müsse. “Dass wir auch in Vorarlberg beim Ausbau und den Öffnungszeiten vorangehen müssen, wissen wir”, räumte die in Vorarlberg für Kindergärten zuständige Landesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) ein. Die Verantwortung liege gemeinsam bei Bund, Ländern und Gemeinden, “an der Hilfestellung des Bundes führt kein Weg vorbei”. Über die Summe für die Länder wollte sie aber nicht spekulieren, bevor Details auf dem Tisch liegen.

Der Bund hat im Gegensatz zu den letzten Jahren für nächstes Jahr keine Mittel für den Ausbau der Kinderbetreuung budgetiert. Während die Länder heuer 52,5 Mio. Euro dafür bekommen, ist im Bundesvoranschlag 2019 mit 1.000 Euro de facto nichts vorgesehen.

Einigung über Budget in den nächsten Wochen

“Allerdings sind die Vertragsparteien übereingekommen, über die Fortführung der Kostenbeteiligung des Bundes für den weiteren Ausbau der Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen und die Ausweitung des kostenlosen und verpflichtenden Kindergartenbesuchs bis längstens 31. August 2018 eine Einigung anzustreben”, heißt es sowohl im Budgetbericht 2018/2019 als auch im Strategiebericht 2018-2022. Dies entspricht auch dem Regierungsprogramm, wonach die Kinderbetreuungsangebote “weiter flächendeckend ausgebaut werden” sollen.

Bund beteiligt sich weiterhin an den Kosten

Im Familienministerium bekräftigte man im April auf APA-Anfrage, dass sich der Bund auch künftig an den Kosten zum Kinderbetreuungsausbau beteiligen wolle. Das Büro von Ministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) verwies zudem darauf, dass die derzeit drei Bund-Länder-Vereinbarungen laut Regierungsprogramm im Sinne der Transparenz zu einer Vereinbarung zusammengelegt werden sollen. “Derzeit finden vorbereitende Gespräche zwischen den zuständigen Ressorts statt”, hieß es in einer Stellungnahme. “Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur Umsetzung dieses Vorhaben werden wir zeitgerecht aufnehmen, um bis zum Sommer eine Lösung zu erzielen.”

Summe für Kinderbetreuung noch offen

Offen bleibt dennoch, in welcher Höhe der Bund den Ländern künftig im Kinderbetreuungsbereich unter die Arme greift: Es seien “vorsorglich bereits entsprechende Mittel” reserviert, verwies das Familienministerium auf die zusammen 90 Mio. Euro für Sprachförderung und Gratiskindergarten. “Über die Höhe der Mittel bzw. der Gesamtsumme kann erst nach Abschluss der Verhandlungen Auskunft gegeben werden”, ließ man sich noch nicht in die Karten schauen.

 

 

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