Prammer-Nachfolge: Ritsch wurde über SPÖ-Rochaden offiziell informiert

Sabine Oberhauser (l.) soll Alois Stöger (r.) nachfolgen, welcher wiederum von Doris Bures (m.) übernimmt.
Sabine Oberhauser (l.) soll Alois Stöger (r.) nachfolgen, welcher wiederum von Doris Bures (m.) übernimmt. ©SPÖ
Bregenz/Wien. Die kolportierten Personalrochaden in der SPÖ nach dem Ableben von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sind wohl tatsächlich nur noch Formsache. Vorarlbergs SP-Chef Michael Ritsch gibt sich von Wien offiziell informiert.

Ritsch bestätigte in einer Pressekonferenz Montagvormittag, bereits vergangene Woche über die entsprechenden Pläne der Parteispitze informiert worden zu sein. Das Besuchsprogramm des künftigen Infrastruktur- und bisherigen Gesundheitsministers Alois Stöger (SPÖ) in Vorarlberg sei bereits angepasst worden.

Stöger tritt demnach die Nachfolge von Doris Bures im Infrastrukturministerium an, welche wiederum der verstorbenen Barbara Prammer als Erste Nationalratspräsidentin nachfolgen soll. Das Gesundheitsressort soll ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser übernehmen.

Verkehrs- statt Gesundheitsthemen

Eigentlich hätte der Gesundheitsminister diese Woche die Landeskrankenhäuser Bludenz und Bregenz besuchen sollen. Dies hätte nun aber keinen Sinn mehr, übernehme doch Sabine Oberhauser das Gesundheitsressort. Daher wird Ritsch mit seinem Parteifreund nun ein Verkehrsthema besprechen, nämlich die von seiner Landespartei forcierte 3-Tages-Vignette.

Die Personalrochade war für den Vorarlberger Landesparteichef insgesamt durchaus überraschend. Er zeigte sich aber überzeugt, dass Doris Bures eine gute Nationalratspräsidentin sein werde. Dass mit ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser eine Gewerkschafterin ins Gesundheitsressort kommt, nimmt Gewerkschafter Ritsch ebenfalls wohlwollend zur Kenntnis. (red/APA)

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