ÖVP gegen verpflichtenden Hundeführerschein

VP-Sicherheitssprecher Thomas Winsauer spricht sich gegen einen verpflichtenden Hundeführerschein aus.
VP-Sicherheitssprecher Thomas Winsauer spricht sich gegen einen verpflichtenden Hundeführerschein aus. ©Unsplash; ÖVP
Um einen "Kampfhund" halten zu dürfen ist in Vorarlberg eine Bewilligung der Gemeinde notwendig. Ein darüber hinausgehender allgemeiner Hundeführerschein ist für Thomas Winsauer, Sicherheitssprecher der Vorarlberger Volkspartei, kein Allheilmittel, wie der Fall in Höchst zeige.
Das sagt ein Hundetrainer

Um einen “Kampfhund” halten zu dürfen ist in Vorarlberg eine Bewilligung der Gemeinde notwendig. Im Rahmen dieser Bewilligung wird dabei einheitlich in allen Gemeinden vom Hundehalter ein “Sachkunde-Nachweis” und eine “Begleithunde-Prüfung” verlangt.

Laut ÖVP-Sicherheitssprecher Thomas Winsauer hätte auch ein verpflichtender „Hunde-Führerschein“ oder landeseinheitliche Hundehaltungs-Standards die Attacke zweier Hunde auf ein älteres Ehepaar in Höchst nicht verhindern können. Der Zwischenfall fand auf dem Privatgrundstück der Eltern des Hundehalters und in dessen Abwesenheit statt.

Kein Allheilmittel

„Es zeigt sich dabei, dass auch ein verpflichtender „Hundeführerschein“ nicht für alle Situationen das Allheilmittel ist. Wir sind daher gegen eine weitere Reglementierung der Hundehaltung, wie sie von den Grünen gefordert wird“, so Winsauer weiter.

Vorstellbar sind für den Sicherheitssprecher verstärkte Kontrollen, ob die Hundeführer alle notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Wünschenswert wäre auch das regelmäßige Auffrischen des Wissensstandes der Hundebesitzer.

Mehr Bewusstsein für die Gefahren

Wichtig ist für Winsauer, dass das Bewusstsein der Hundebesitzer über die potenziellen Gefahren ihres Haustiers geschärft wird. „Ich halte es für notwendig, dass sich Personen, die einen Hund erwerben möchten, im Vorfeld einen „Sachkunde-Kurs“ absolvieren. Derartige Kurse werden auch von der Volkshochschule Götzis angeboten. Auch Begleithunde-Prüfungen können über die jeweiligen Hundeschulen in Vorarlberg abgelegt werden“.

Das Zusammenleben von Mensch und Tier ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. „An öffentlichen Plätzen und vor allem im Umgang mit Kindern ist erhöhte Vorsicht das oberste Prinzip“ so Winsauer abschließend.

(red)

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