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NEOS-Loacker: Messe Dornbirn fehlen Parkplätze

NEOS-Nationalrat Gerald Loacker kritisiert, dass an der Parkplatzsituation beider Dornbirner Messe nichts verbessert wird.
NEOS-Nationalrat Gerald Loacker kritisiert, dass an der Parkplatzsituation beider Dornbirner Messe nichts verbessert wird. ©NEOS, VOL.AT /Philipp Steurer
Nach den Verkehrsstaus rund um die Dornbirner Herbstmesse am Wochenende, kritisiert Gerald Loacker von den NEOS die Parkplatzsituation am Messegelände.
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Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg würden Millionen in neue Hallen investieren. Parallel dazu werde kein einziger Parkplatz geschaffen. Die Folge davon seien Verkehrsprobleme, wie sie die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger während der Dornbirner Herbstmesse hautnah erlebt hätten. "Zu einem konkurrenzfähigen Messegelände gehört auch ein tragfähiges Parkraummanagement. Und das fehlt völlig", so Loacker.

Verkehrsprobleme um die Messe

Nach dem Neubau diverser Hallen auf dem Gelände der Dornbirner Messe finden auch außerhalb der Messezeiten Veranstaltungen mit bis zu 9000 Personen statt. Vor einigen Monaten sorgte das Konzert von Andreas Gabalier für Verkehrsprobleme im Raum Dornbirn. Das regnerische Wetter der vergangenen Woche hatte bei der Herbstmesse für umständliche Parkplatzsuche bei Messegästen geführt, weil auf den 800 Parkplätzen in den nassen Wiesen nicht geparkt werden konnte.

Die neue Halle 5 werde ebenso wenig wie die zuvor fertiggestellte Halle 12 ein Parkhaus oder eine Parkgarage erhalten. "Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg gehen davon aus, dass tausende Besucher mit Bus und Fahrrad zu Großveranstaltungen kommen", meint NEOS-Nationalrat Gerald Loacker und stellt in einer Aussendung am Montag den Realitätsbezug der politischen Entscheider in Frage.

"Realitätsfern"

"Wer tausende Besucher ins Messegelände locken will, muss sich in die Lage seiner Kunden versetzen. Zu glauben, dass Gäste beispielsweise bei Abendveranstaltungen wie Konzerten in überwiegendem Ausmaß auf Fahrräder und Zubringerbusse ausweichen, ist in hohem Maße realitätsfern. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, erlebt zunehmenden Individualverkehr. Messetage mit über 15.000 Gästen und Einzelveranstaltungen mit 9000 Besuchern produzieren Pkw-Verkehr“, stellt Loacker fest. "Privaten Projekten mit diesen Dimensionen schreiben die Behörden ausreichenden Parkraum vor. Für ein Bauprojekt von Stadt und Land gilt das anscheinend nicht. So macht die Stadtpolitik dem Management der Messe Dornbirn eine professionelle Arbeit schwer", sieht Loacker die Politik in der Verantwortung, "die natürlich unter schwierigen Bedingungen ihr Bestes geben."

Parken in den Wiesen

Die bisherige Praxis, in den Riedwiesen rund um das Messegelände zu parken, ist für den NEOS-Politiker ein unhaltbares Langzeitprovisorium. "Die öffentliche Hand baut für zig Millionen neue Messehallen. Bei schlechtem Wetter müssen die Besucher aber weiterhin durch Matsch und Dreck waten oder große Umwege auf sich nehmen. Das ist weder nachhaltig noch professionell", so Gerald Loacker. Er verweist auf die Messe Friedrichshafen als positives Beispiel, die über 6.500 Parkplätze direkt am Areal verfügt.

(Red.)

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