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Nach 41 Jahren: Schluss für den Stone Club in Feldkirch

©VOL.AT/Rauch
Klaus Feurstein prägte in den vergangenen 40 Jahren das Nachtleben in Vorarlberg. Jetzt geht er in Pension. Schuld ist nicht nur das Rauchverbot.
Stone Club und Café Feurstein
Aus dem Archiv I.
Aus dem Archiv II.

Am 1. November stellte Klaus Feurstein zum ersten Mal keine Aschenbecher auf den Tresen im Stone Club. Mit Jahresende schließt der legendäre Stone Club nach 41 Jahren für immer seine Türen. Und mit ihm auch das ehrwürdige Café Feurstein.

Techno und Falco

Mitten in Feldkirch gelegen schrieb der Stone Club nicht nur aufgrund seines langen Bestehens Geschichte. Klaus Feurstein brachte auch den Techno nach Vorarlberg. So waren in einem der ersten Vorarlberger Szenelokal auch schon Prominente wie Falco, Prinzessin Caroline und Prinz Ernst August von Hannover, Star-Pianist Friedrich Gulda oder Formel-1-Weltmeis­ter Nelson Piquet zu Gast.

Die beiden original Dali-Fliesen an den Wänden, der gemalte Stalin-"Druck" - das ganze Lokal ist auf einer Gesamtfläche von nur 28 Quadratmeter lebende Geschichte. Selbst im Café: Ein Türrahmen ist voller Markierungen, wie in einem Wohnzimmer. Jeder Strich erzählt mit Datum, wie groß der jugendliche Klaus Feurstein seinerzeit war. Angebracht wurden diese von einem Stammgast.

In seinem Element: Klaus Feurstein. Foto: Privat

Schluss mit Jahreswechsel

Diese werden sich mit Jahreswechsel nach Ersatz umschauen müssen. Denn Feurstein freundet sich, nicht nur wegen dem Rauchverbot, mit dem Ruhestand an - und die Stadt hat scheinbar eigene Pläne für das Lokal. Einen Nachfolger hätte man gehabt, die Vertragsbedingungen hätten jedoch eine Frist von drei Jahren vorgesehen. In dieser Zeit hätte man die notwendigen Investitionen nie refinanzieren können, betont Feurstein. Der Vertrag werde daher mit Ende 2019 vorzeitig aufgelöst.

Feldkirch schweigt zu Plänen

Was plant Feldkirch mit dem "Stone Club"? ©Klaus Hartinger

Bei der Stadt Feldkirch selbst will man sich noch nicht äußern, was man mit dem Gebäude in der Schlossergasse plant. Erst wenn der Vertrag gelöst ist, könne man konkrete Überlegungen zur weiteren Nutzung des Gebäudes anstellen. (VOL.AT)

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