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MS Österreich zu Ostern wieder "im Dienst"

©VOL.AT/Rauch
Am Abend des Gründonnerstags wird die MS Österreich zu ihrer zweiten Jungfernfahrt wieder offiziell in See stechen.
MS Österreich in neuem Glanz
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Neue Deckaufbauten für MS Österreich

Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten präsentierte der Förderverein des Museumsschiffs Österreich gemeinsam mit Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser das Schiff in neuem Glanz. Ihre neue Heimat fand die MS Österreich neben der Hohentwiel, mit der gemeinsam der ehemalige Stolz der weißen Flotte als Museumsschiffe den Bodensee befahren wird.

Zurück zum Ursprung

Am 29. Juli 1928 wurde das erste Dieselmotor-Passagierschiff auf dem Bodensee offiziell auf den Namen „Oesterreich“ getauft. Das elegante, maritime Aussehen der Oesterreich im Stil des Art déco faszinierte die Passagiere. Hier fühlte man sich weniger wie auf einem Bodensee-Kursschiff als vielmehr auf einer Privatyacht im Mittelmeer. Nach 80 Jahren im Betrieb als Passagierschiff, als Eisbrecher, als Kriegsschiff und einer geplanten Versenkung sowie einem erneuten Umbau, hätte die Oesterreich eigentlich verschrottet werden sollen. Doch dagegen kam Widerstand auf.

Eine wachsame Gruppe von Schiffsfreunden war entschlossen, die Oesterreich zu retten. 2014 wurde der Verein „Freundeskreis MS Oesterreich “ ins Leben gerufen. 2015 begann ein Team von insgesamt 25 Freiwilligen mit dem „Ausbeinen“. In über 1100 Stunden wurden bis zum Frühjahr 2016 etwa 75t Material ausgebaut. Während des Ausbaus der Inneneinrichtung musste festgestellt werden, dass auch der gesamte Aufbau des Schiffes ersetzt werden muss. Damit wurde die Entscheidung bestätigt, das Schiff wieder in seinem ursprünglichen Zustand neu aufzubauen. Der Rückbau hätte den Verein finanziell überfordert. In kürzester Zeit fand sich ein glücklicherweise ein weiterer Freundeskreis. Eine GmbH wurde gegründet, welche die finanzielle Basis für die grundlegende Renovierung auf die Beine stellte. Weitere wichtige Unterstützungen kamen durch das Land Vorarlberg und die europäische INTERREG-Förderung hinzu. Am 18. April 2019 kann die Oesterreich nun wieder offiziell in Betrieb genommen werden. Ein Freudentag nicht nur für die vielen Initiatoren und unermüdlichen Helfer, sondern auch ein Symbol dafür, was alles möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun und ein wichtiges Kulturgut für die Nachwelt retten.

Auf ein langes drittes Leben

Das Art déco-Motorschiff Oesterreich und der Jugendstil-Schaufelraddampfer Hohentwiel verkörpern die historische Schifffahrt auf dem Bodensee – von der Belle Époque bis in die Goldenen Zwanzigerjahre. Gemeinsam werden die zwei Traumschiffe ab sofort unter dem Dach „Historische Schifffahrt Bodensee“ vermarktet. Beide Schiffe bieten denselben Komfort, bieten in etwa gleich viel Personen unter Deck Platz, die Oesterreich ist auf dem Hauptdeck zudem barrierefrei. Da die Oesterreich auch wintersicher rekonstruiert wurde, kann sie das ganze Jahr über betrieben werden. Mit insgesamt 30 Themenfahrten und zwei Schiffen im Sommer- und Winterbetrieb steigen die beiden Unternehmen Hohentwiel und Oesterreich zu den größten Anbietern an öffentlichen Fahrten und im Charterbetrieb am Bodensee auf.

(red.)

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