Kogler verfolgte Achtelfinal-Krimi beim Public Viewing in Dornbirn

Grüne Parteispitze beim Public Viewing in Dornbirn
Grüne Parteispitze beim Public Viewing in Dornbirn ©Vorarlberger Grüne/Mück
Sportminister Werner Kogler hat das EM-Achtelfinale am Samstag beim Public Viewing in Dornbirn verfolgt.
Kogler beim Public Viewing in Dornbirn
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EURO: Österreich vs. Italien

Anlässlich der Landesversammlung der Vorarlberger Grünen weilten Vizekanzler Werner Kogler und die Grüne Klubobfrau Sigi Maurer am Samstag in Vorarlberg.

Nach getaner Arbeit nutzte die Grüne Parteispitze den Abend für ein gemeinsames Public Viewing in der "Eugen & Emma"-Arena in Dornbirn-Haselstauden.

(c) Philipp Mück

"Was für ein stimmiger Abend gestern mit Vizekanzler Werner Kogler und unserem frisch gebackenen Spitzen-Duo beim Public Viewing in Dornbirn! Auch wenn es gestern gegen Italien nicht ganz gereicht hat - wir sind stolz auf unser Nationalteam, das war eine großartige Leistung!", heißt es dazu auf der Facebook-Seite der Vorarlberger Grünen.

ÖFB-Team zurück in Österreich

Das österreichische Fußball-Nationalteam ist am frühen Sonntagnachmittag bei seiner Rückkehr aus London vom Aus im EM-Achtelfinale gegen Italien (1:2 n.V.) auf dem Flughafen Innsbruck von Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) und mehr als 100 Fans begrüßt worden. Kogler zeigte sich in seiner Rede an die Kicker auf dem Rollfeld "schwer beeindruckt" von deren Leistung. Beim Ausstieg aus dem Flugzeug gratulierte er allen Akteuren persönlich per Faustgruß.

Nationalmannschaft ließ sich feiern

Der Charter aus London war kurz vor 13.30 Uhr gelandet. Die Spieler ließen sich von den anwesenden Schaulustigen feiern, ehe sie nach den kurzen Reden in den Bus nach Seefeld stiegen, um im EM-Quartier ihre Sachen zu packen und sich in den Urlaub zu verabschieden. Kogler bat sie, positiv in die Zukunft zu blicken. "Ich nehme an, die Enttäuschung ist da, aber viele in Österreich haben das Gefühl, da wächst etwas zusammen, da wird was."

Das Viertelfinale nächsten Freitag in München sei sich nicht ausgegangen. "Aber 2024 (EM in Deutschland) geht sich sicher aus - und vorher wahrscheinlich auch noch die Weltmeisterschaft", gab sich der Minister, der in Begleitung von Innsbrucks Bürgermeister und Parteifreund Georg Willi erschienen war, zuversichtlich. Man habe Italien, den 31 Partien ungeschlagenen Favoriten, an den Rand des Aus gebracht. "Das ist schon auch Fußball-Geschichte aus österreichischer Perspektive."

Kogler in Dornbirn

Kogler selbst hatte das Achtelfinale am Vorabend nach der Landesversammlung der Grünen in Vorarlberg beim Public Viewing in Dornbirn verfolgt. "Es hat mich an die großen Momente des österreichischen Fußballs erinnert, da gehört ihr jetzt auch dazu", sagte der Steirer in Richtung der Spieler. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, dem Team persönlich Glückwünsche zu überbringen, "weil wir in Österreich jetzt einen Stimmungsdreh haben, der beeindruckend ist. Ich schaue schon länger Fußball, aber diese Momente sind eher selten."

"Das war beeindruckend"

Italien sei einer der besten Gegner bei dieser EM gewesen. "Von der Statistik her der schwierigste", betonte Kogler gegenüber Journalisten. "Wir haben das Finale jetzt nicht erreicht, das ist klar, auch nicht das Viertelfinale in München - aber die nächste EURO ist 2024, da sollten wir dabei sein. Das ist, glaube ich, nur aufgeschoben." Auch für Teamchef Franco Foda gab es Lob vom Sportminister: "Der Trainer hat gezeigt, trotz aller Kritik, die er schon erfahren hat, dass er das in diese Richtung treiben kann und drehen." Foda habe auch während des Spiels noch einmal die Taktik verbessert. "Das war beeindruckend."

ÖFB-Präsident Windtner bedankte sich für die anerkennen Worte - und betonte, dass das Team den Menschen in Österreich in den vergangenen Tagen, speziell aber am Samstag gegen Italien, etwas vermittelt habe, "das nicht mit Materiellem aufzuwiegen" sei. "Selbstbewusstsein, Begeisterung, Selbstwertgefühl, ja Idealismus", nannte der Oberösterreicher. "Ich glaube, unser Nationalteam hat Eigenschaften gezeigt, die früher oft als nicht-österreichisch bezeichnet wurden."

(red/APA)

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