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Kinderonkologie in Vorarlberg: Das ist derzeit in Dornbirn möglich

Das Krankenhaus Dornbirn informierte am Mittwochvormittag zu den aktuellen Möglichkeiten an der Kinderonkologie - nur wenige Stunden, bevor die Eltern zusammentreten. 
Pressekonferenz Kinderonkologie
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Kinderonkologie - Tiefe Dankbarkeit

Zu wenig Fachärzte, dafür welche in Ausbildung, noch kein verfügbarer Kinder- und Jugendonkologe und auch die in Raum gestellte Zusammenarbeit mit der Klinik in St. Gallen scheitert wohl an der dort fehlenden Möglichkeit der Stammzellentransplantation: So stellt sich der aktuelle Stand in der Debatte rund um die Kinderonkologie in Vorarlberg dar.

Öffentlicher Druck behindert Personalsuche

Derzeit sind zwei Ärztinnen zur Ausbildung in Innsbruck und ein Case-Manager, der nun ausgeschrieben wurde, soll die Begleitung der Eltern verbessern. Die Personalsituation ist dennoch nicht einfach. So mangle es grundsätzlich an Fachärzten in allen Gebieten und auch der öffentliche Druck sei durch die Debatte groß. Nicht viele würden sich dieser Aufgabe unter solchen Rahmenbedingungen stellen wollen. Derzeit seien allein drei Head-Hunter mit der Suche nach geeignetem Personal beauftragt.

Dornbirn braucht onkologisches Zentrum

Die im Raum stehende Kooperation mit St. Gallen wäre nicht so einfach wie von vielen erhofft. Schließlich sei St. Gallen selbst kein onkologisches Zentrum, dies wäre Zürich – zu dem St. Gallen in einem ähnlichen Verhältnis steht wie Dornbirn zu Innsbruck. Ob hier eine Kooperation möglich ist, muss daher zwischen Innsbruck und Zürich entschieden werden. Ohne ein onkologisches Zentrum gehe es jedoch einfach nicht, da dieses besondere Aufgaben übernehmen muss wie eben Transplantationen oder die aktive Chemotherapie.

Dornbirn bleibe erste Anlaufstelle

Dornbirn bleibe jedoch derzeit die erste Station für Vorarlberger Patienten für Routinekontrollen, psychoonkologische Begleitung und Vor- und Nachsorge. Am Krankenhaus Dornbirn stünden auch weiterhin qualifiziertes Personal zur Verfügung, versichern Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Chefarzt Walter Neunteufel und Primaria Edda Haberlandt am Mittwoch. Österreichweit gibt nur drei onkologische Zentren wie Innsbruck, die Vorarlberger Situation ist daher kein Sonderfall. Eine solche Zentralisierung sei vom Gesetz in allen Fachbereichen gefordert, man halte in Dornbirn was möglich sei.

Eltern diskutieren am Abend

Wohl auch ein Anlass für diese Information ist die Initiative zum Erhalt der Kinderonkologie in Dornbirn. Diese trifft sich am Mittwochabend bei der Raststätte Hohenems, um ihre Sicht der Dinge und den aktuellen Stand zu diskutieren. Eingeladen seien hier laut der Initiative ebenso auch Vertreter der Gemeinde- und Landespolitik.

 

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