Hypo Vorarlberg steigerte Ergebnis im ersten Halbjahr 2021

Michael Haller.
Michael Haller. ©handout/Hypo/Marcel A. Mayer
Das Geschäftsergebnis der Hypo Vorarlberg hat sich von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wieder erholt und erreichte beinahe das Niveau des Vorkrisenjahres.
Hypo Vorarlberg zieht nach einem schweren Jahr Bilanz

Mit einem IFRS-Ergebnis vor Steuern von rund 46,2 Mio. Euro fiel die Bilanz zum Stichtag 30. Juni erfreulich aus (30. Juni 2020: EUR 22,4 Mio.). Die Bilanzsumme der Hypo Vorarlberg belief sich zum 30. Juni auf rund 15,3 Mrd. Euro (plus 0,3 Prozent). Im operativen Geschäft gab es im ersten Halbjahr 2021 viele positive Aspekte. Das Gesamtvolumen der Darlehen und Kredite stieg weiter an, was zum Teil auf coronabedingte Maßnahmen zurückzuführen war. Das Zinsergebnis der Hypo Vorarlberg legte um 15,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 zu und betrug 98,3 Mio. Euro (30. Juni 2020: EUR 85,2 Mio).

Risikovorsorge und Wertminderungen gingen deutlich zurück

Das Provisionsergebnis war ebenfalls eine stabile Säule für die Geschäftsentwicklung und betrug 15,9 Mio. Euro (30. Juni 2020: 16,8 Mio.). Die Verwaltungsaufwendungen stiegen leicht um 2,0 Prozent auf 52,3 Mio. Euro (30. Juni 2020: 51,3 Mio.). Aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen in den Märkten der Hypo Vorarlberg gingen die Risikovorsorgen und Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich zurück. "Einmal mehr bewährt sich die risikobewusste Kreditvergabe in der Vergangenheit. Dass wir in diesem weiterhin herausfordernden Umfeld ein so positives Halbjahresergebnis vorweisen können, zeigt, dass wir als Bank sehr gut aufgestellt sind und nach wie vor das uneingeschränkte Vertrauen unserer Kunden genießen dürfen", bilanziert Vorstandsvorsitzender Michel Haller.

Nachhaltigkeit ins Kerngeschäft integrieren

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in Gesellschaft und Wirtschaft zunehmend an Bedeutung und auch das Interesse der Kunden an nachhaltigen Produkten ist steigend. Um der aktuellen Entwicklung Rechnung zu tragen, wird Nachhaltigkeit noch stärker im Kerngeschäft der Bank verankert. "Insbesondere wollen wir unser Angebot an nachhaltigen Produkten ausbauen und diese an den Vorgaben der EU-Taxonomie ausrichten sowie Nachhaltigkeitsrisiken minimieren und negative Auswirkungen auf unser Umfeld verringern", erläutert Haller.

Stabile Eigenmittelsituation

Für die Zukunft ist die Hypo Vorarlberg gut gerüstet. Die Eigenkapitalsituation ist nach wie vor stabil. So betrugen die gesamten Eigenmittel des Hypo Vorarlberg Konzerns zum 30. Juni 2021 unverändert mehr als 1,5 Mrd. Euro, die Eigenmittelquote lag bei 17,96 Prozent (31. Dezember 2020: 17,81 Prozent). Die harte Kernkapitalquote (CET1) konnte auf 14,61 Prozent gesteigert werden. Damit liegen die Eigenmittel deutlich über dem gesetzlichen Mindesterfordernis.

Geschäftsentwicklung 2021

Voraussichtlich wird sich die durch das Coronavirus verursachte Wirtschaftskrise auch im zweiten Halbjahr 2021 auf das Geschäftsergebnis der Hypo Vorarlberg auswirken, so die Hypo Vorarlberg. Allerdings zeigen die Prognosen, dass die heimische Wirtschaft die Krise deutlich schneller als erwartet überwindet. Auch die für die Hypo Vorarlberg wichtige Immobilienbranche hat sich stabil entwickelt. "Unser Kreditportfolio ist breit diversifiziert und keinen wesentlichen Klumpenrisiken ausgesetzt. Wir gehen deswegen davon aus, dass wir auch das Geschäftsjahr 2021 gut meistern werden", so Haller abschließend.

  • Wirtschaft in den Kernmärkten der Hypo Vorarlberg erholt sich wieder – Risikovorsorgen gingen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück
  • Solides Ergebnis erwirtschaftet: Vorsteuerergebnis liegt bei 46,2 Millionen Euro
  • Harte Kernkapitalquote (CET1) konnte auf 14,61 Prozent gesteigert werden

(VOL.AT)

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