Hard hat mit sieben Listen die größte Auswahl

In Hard streten sieben Listen an
In Hard streten sieben Listen an ©VOL.AT
Während sich Vorarlberg bei Landtagswahlen regelmäßig mit einer vergleichsweise großen Zahl an Wahlwerbern hervortut, stechen bei den Kommunalwahlen nur vereinzelt Gemeinden durch zahlreiche teilnehmende Listen hervor.
Leere Zettel in 13 Gemeinden
In den Städten geht es zur Sache

Die größte Auswahl an Parteilisten überhaupt haben am 13. September die Wähler in Hard am Bodensee. Sie können sich für eine von sieben Listen entscheiden. Neben ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grünen treten dort auch die "Harder Liste", "Wir Bürger für Hard" und die Migrantenliste "Heimat aller Kulturen" (HaK) an.

Überhaupt sorgen HaK (neun eigenständige Kandidaturen) und NEOS (elf Kandidaturen) in mehreren Gemeinden dafür, dass fünf oder sechs Listen zur Wahl stehen - vor allem in den größeren Orten im Bezirk Bregenz, der Landeshauptstadt selbst und in Höchst, Hörbranz, Lauterach, Lochau und Wolfurt.

Neue Listen

Dieselben oder ähnliche Voraussetzungen gibt es auch in Dornbirn und Lustenau (jeweils NEOS und HaK) sowie in Hohenems, wo die HaK als Teil von "Ems isch üsr" sowie die Liste "Steinbruch-Gegner" um Stimmen buhlen.

In Feldkirch kandidiert neben NEOS die Liste "Wir - Plattform für Familien und Kinderschutz", die auch bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst auf dem Stimmzettel stand.

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Eine Referenz zur Landtagswahl gibt es auch in Koblach. Die Gemeinde in der Kummenbergregion ist die einzige, in der die Liste "GILT" (Jede Stimme GILT: Bürgerparlamente und Expertenregierung) explizit wählbar ist. In Hohenems tritt sie wie die HaK als Teil der "Ems isch üsr"-Bewegung an.

In Raggal im Großen Walsertal stellt sich Erwin Dünser, bei der Landtagswahl 2019 und 2014 Spitzenkandidat der "Christlichen Partei Österreichs", mit der Liste "Die Parteifreien" zur Wahl und beteiligt sich auch an der Bürgermeister-Direktwahl.

Nur ein Bürgermeisterkandidat

Umgekehrt kommt natürlich auch vor, dass in manchen Gemeinden weniger Listen auf dem Stimmzettel stehen als vielleicht erwartet. In der Kommune Nenzing mit 6.200 Einwohnern werben lediglich Freiheitliche, Volkspartei und Grüne um das Wähler-Vertrauen. Schon jetzt steht praktisch fest, dass Florian Kasseroler (FPÖ) Bürgermeister bleiben wird - er ist der einzige Kandidat. Seine offenbar allseits anerkannte Gemeindepolitik lässt ein Antreten gegen ihn mangels Erfolgsaussicht wohl sinnlos erscheinen. In 29 Orten steht jeweils lediglich eine Liste zur Wahl, in 13 weiteren wird die Gemeindevertretung nach der Mehrheitswahl bestimmt.

(APA)

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