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Gegen Dämonen: Schweizer Bistum sucht Exorzisten

Das Bistum Chur sucht einen neuen Exorzisten.
Das Bistum Chur sucht einen neuen Exorzisten. ©APA / Photo by James L.W on Unsplash
Es ist eine ungewöhnliche Stellenausschreibung: Das Bistum Chur sucht aktuell einen neuen Exorzisten - zum Kampf gegen den Teufel. Die Position sei momentan "vakant", wie der Medienbeauftragte des Bistums gegenüber dem "tagesanzeiger" berichtet.
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Christoph Casetti war der bekannteste Exorzist in der Schweiz. Er formulierte einst seine Aufgabe als "Heilungs- und Befreiungsdienst", und wenn der Bischof ihn bittet, könne er auch den "großen Exorzismus" beten. Nun ist der Teufelsaustreiber am Sonntag im Alter von 76 Jahren verstorben. Daher sucht das Schweizer Bistum Chur nun seinen Nachfolger - zur Bekämpfung gegen das Böse.

Mehr als 400 Anfragen pro Jahr

Wer hierbei gleich an das Mittelalter denkt, der könnte sich wundern: In der Schweiz gehen jährlich mehr als 400 Anfragen bei der katholischen Kirche ein, so ein Beitrag des SRF (2017). Menschen fühlen sich dabei von "unsichtbaren Mächten" bedroht - und wollen sich davon befreien, wie der Pressesprecher des Bistums Basel Hansruedi Huber berichtet. Oft helfe den Betroffenen bereits ein gemeinsames Gebet.

Exorzismus verlaufe nach "altem Ritual"

Kommt es tatsächlich zu einem Exorzismus, würde der "nach einem alten Ritual" verlaufen und Gebete und Segnungen umfassen, wie der Sprecher im "Zürcher Tagesanzeiger" zitiert wird. Casetti sagte damals dem SRF, dass er die "Bedrängten" einlade, auf das Kreuz zu schauen. Schließlich habe Christus am Kreuz das Böse besiegt, er könne daher als Vorbild bei der Überwindung dämonischer Kräfte angesehen werden. Vor allem aber werde das Kreuz den Dämonen selbst gezeigt. Mit der Formel "Seht das Kreuz des Herren, fliehet, ihr feindlichen Mächte" würden sie ausgetrieben.

"Hör auf, das brennt,das brennt!"

Neben dem Kreuz käme laut Casetti auch Weihwasser zum Einsatz. Manche "Patienten" riefen: "Hör auf, das brennt, das brennt!" Ein klares Zeichen für eine Besessenheit sei außerdem, wenn jemand plötzlich Latein verstand, obwohl er keine große Bildung besitzt - oder wenn er über Skype mit jemandem sprach und aus dem Nichts hebräische Schriftzeichen auftauchten.

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(Red.)

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