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Fohrenburg: Mandi Katzenmayer ist wehmütig

Mandi Katzenmayer zeigt sich wehmütig.
Mandi Katzenmayer zeigt sich wehmütig. ©VOL.AT/Sonnberger
Nach der Übernahme der Fohrenburg Brauerei durch die Brau Union, zeigt sich der Bludenzer Bürgermeister wehmütig.
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Brau Union übernimmt

"Von dieser Entwicklung bin ich schon etwas überrascht. Die Fohrenburg bleibt erhalten, das Bier fließt in gewohnter Qualität weiter und die Arbeitsplätze sind gesichert. Ich hoffe, dass diese Aussagen der neuen Mehrheitsbesitzer auch nachhaltige Versprechen sind", sagt Bürgermeister Mandi Katzenmayer.

"Ein Ausbau – und damit verbunden neue Arbeitsplätze in Bludenz – würden mich als Bürgermeister natürlich sehr freuen. Wenn man den ersten Aussagen glauben darf, dann ist das die Absicht der Brau Union." Etwas wehmütig sei er aber schon, dass nach fast 140 Jahren in Vorarlberger Besitz damit dieser Teil der Wirtschaftsgeschichte der Stadt und des Landes Vorarlberg zu Ende gehe.

Brau Union übernimmt Mehrheit

Die zum niederländischen Heineken-Konzern gehörende Brau Union AG aus Linz übernimmt die Mehrheit der Anteile an der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg vom Fruchtsafthersteller Rauch. Zum Kaufpreis gab es keine Angaben.

Die Brau Union hält seit mehreren Jahren einen Anteil von elf Prozent an der Fohrenburg Beteiligungs-AG und wird diesen nun - die Zustimmung der Kartellbehörde vorausgesetzt - auf 74 Prozent erhöhen. Die restlichen 26 Prozent bleiben größtenteils bei Rauch, bei Geschäftsführer Wolfgang Sila und im Streubesitz. Keiner der verbliebenen Aktionäre verfügt für sich allein über eine Sperrminorität.

Standort bleibt erhalten

Wirtschaftlich von Bedeutung sei, so Sila, dass mit der Brau Union neue Kundengruppen im süddeutschen Raum erschlossen werden können und dadurch der Produktionsstandort in Bludenz weiter gestärkt werden könne.

Der Standort bleibe vollumfänglich erhalten, ebenso die Marke Fohrenburg als "Ländle-Bier". Der Personalstand könnte sich seiner Ansicht nach durch die engere Zusammenarbeit mit der Brau Union in den kommenden Jahren sogar steigern. Derzeit laufen Gespräche über die Abfüllung des Brau-Union-Biermischgetränkes "Gösser Radler" für den deutschen Markt in Bludenz, eine Entscheidung könnte bald fallen. Dafür könnte auch die Einführung einer zweiten Schicht nötig werden.

(Red./APA)

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