Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Elternprotest für Erhalt des selbstständigen Sportgymnasium Dornbirn

Elternobmann Ewald Giesinger im Interview.
Elternobmann Ewald Giesinger im Interview. ©Screenshot Video
Eigentlich war der Neubau für das Sportgymnasium neben der HTL Dornbirn quasi beschlossene Sache. Nun steht dabei jedoch gleichzeitig eine organisatorische Zusammenlegung mit dem BORG Schoren im Raum. 
Sportgymnasium ohne Turnsaal
Schoren muss im Schoren bleiben
Sportgymnasium dominiert Futsal


Erst 2010 wurde das Sportgymnasium Dornbirn, bis dahin ein Ableger des BORG Schoren Dornbirn, eine eigenständige Schule. Nun soll dies scheinbar rückgängig gemacht werden. Jahrelang wurde ein Schulneubau geplant, direkt neben der HTL Dornbirn. Zuletzt gab es Diskussionen, ob das Sportgymnasium eigene Sporträume braucht. Nun überlegt man scheinbar auf Bundesebene, ob es überhaupt ein selbstständiges Sportgymnasium braucht.

Clusterschule beider Gymnasien angedacht

Geplant sei nun vielmehr ein Cluster, also eine Zusammenlegung mit dem BORG Schoren unter einer gemeinsamen Leitung. Damit wäre das BORG Schoren an zwei Standorten, dem alten und dem Neubau bei der HTL angesiedelt, das Sportgymnasium wäre dann ein Zweig des BORG Schoren. Alternativ könnte das Schoren-Gymnasium auch Klassen abgeben, und zwar an das BORG Lauterach. Hier sind die Schülerzahlen rückläufig, man hätte Kapazitäten für bis zu fünf Klassen, wie die VN im Dezember berichteten. Entsprechende Überlegungen der Bundesregierung werden derzeit von der Bildungsdirektion geprüft.

Eltern und Sportgymnasium skeptisch

Während man am Schoren dem Cluster laut VN offen gegenüberstehe – wenn auch nicht der Abgabe von Klassen oder Schulzweigen an Lauterach – ist man am Sportgymnasium alles andere als begeistert. “Dieser Ansatz wird von uns Eltern der sportbegeisterten Schülerinnen und Schüler als ineffizient und nicht zielführend für die pädagogische Ausrichtung unserer Schule angesehen”, richtet der Obmann des Elternvereines am Sportgymnasium, Ewald Giesinger, aus. Dies entspreche auch der Sportstrategie 2020 des Landes.

Einzigartiges Schulkonzept

Das selbstständige Sportgymnasium mit einem speziell auf Sport abgestimmtes pädagogisches Konzept sei einzigartig in ganz Österreich und die Erfolge sprächen für sich. Giesinger fordert von der neuen Bildungsdirektion die zügige Umsetzung des vor über einem Jahr ausgearbeiteten Neubaukonzeptes im Interesse der Schüler, ganz ohne Cluster-Lösung. “Die vielen hervorragenden Sporttalente in Vorarlberg brauchen eine gut funktionierende und langfristig abgesicherte Unterstützung. Nur so kann das Ziel der Landesregierung, beste Voraussetzungen für das Sportland Vorarlberg zu schaffen, auch verwirklicht werden.”

Auch Widerstand am Schoren

Auch vonseiten des Elternvereins des BORG Schoren leistet man Widerstand. Bislang gibt es mehrere Containerklassen, für 36 Klassen gibt es nur 28 reguläre Klassenräume. “Ende des vergangenen Schuljahres wurde der Elternverein noch dahingehend informiert, dass es nun endlich zu einer Aufstockung des Schulgebäudes kommen soll. Es gab Pläne und Berechnungen. Seit Herbst ist wieder alles anders”, betont Obfrau Beate Fetz per Aussendung. Mit der Cluster-Lösung würde eine Schule für ihren Erfolg bestraft und auf zwei Standorte “auseinandergerissen”. Auch die Alternative mit Lauterach kann man wenig abgewinnen: “Dass der Schoren jetzt unter einer Fehlplanung in der Vergangenheit leiden muss, sehen wir nicht ein.”

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Dornbirn
  • Elternprotest für Erhalt des selbstständigen Sportgymnasium Dornbirn
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen