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Ein Sportgymnasium ohne eigenen Turnsaal für Vorarlberg

©VOL.AT/Rauch
Eigentlich ist der Neubau des Sportgymnasiums beschlossene Sache - jedoch ohne eine einzige Turnhalle. Der Bund hält dies aufgrund des Hallenangebots in der Messestadt für unnötig.

Schüler des Sportgymnasium in Dornbirn haben einen vollen Terminplan. Schließlich gilt es neben dem normalen Schulalltag auch noch einen enggesteckten Trainingsplan abzudecken, der für viele zwei Trainingseinheiten pro Tag vorsieht – und dies nicht gerade unter optimalen Bedingungen. Derzeit ist das Sportgymnasium im Messequartier Dornbirn untergebracht in einem ewigen Provisorium von Containerklassen, jedoch nah bei den dortigen Sporthallen.

Sportgymnasium ohne Turnsaal

Nun ist jedoch ein Neubau für das Sportgymnasium beschlossene Sache und vom Bund genehmigt. Als Standort ist jedoch ein Areal neben der HTL Dornbirn vorgesehen, da dieses Gelände bereits der Republik Österreich gehört. Finanzieren will der Bund dort eine Normschule – jedoch ohne Turnhalle. Man habe sich in den vergangenen Jahren an genug Sportstätten in Dornbirn beteiligt, um den Sportgymnasiasten ausreichend Trainingsmöglichkeiten anbieten zu können, so laut “Krone” das Argument des Bundes.

Ausreichend Möglichkeiten laut Bund

Für das Sportgymnasium und seine Schüler muss dies nach Hohn klingen. Schließlich werde man im Neubau gute und wertvolle bauliche Voraussetzungen für die Naturwissenschaften und musische Bildung vorfinden. Beim eigenen Schwerpunkt wäre man jedoch auf den guten Willen von anderen Schulen und dem Olympiazentrum abhängig. Hinzu kommt die Distanz zu den Sporthallen der Messe Dornbirn, 18 Minuten Fußweg pro Richtung. Hier müsste der Stundenplan auf die Fahrzeiten des öffentlichen Verkehrs der der Stadtbuslinie 1 angepasst werden, um einen effizienten Unterricht zu ermöglichen.

Turnhalle für Basis-Unterricht notwendig

Dabei wünsche man sich nichts besonderes, sondern einen Bewegungs- und Kraftraum. Dieser würde es ermöglichen, zumindest Basis-Trainings und Turnstunden am eigenen Standort abzuwickeln. Ohne Räumlichkeiten für Sportübungen befürchtet Direktor Josef Spiegel im VOL.AT-Interview, den ureigensten Schulauftrag nicht garantieren zu können. Eine verstärkte Kooperation mit den Standorten zwischen der HTL und der Messe sei natürlich wünschenswert, würde aber langfristig nicht ausreichend sein.

Land will Kosten nicht allein stemmen

Das Problem: Selbst eine Normturnhalle würde voraussichtlich in die Millionen gehen, allein schon aufgrund der schlechten Bodenvoraussetzungen am geplanten Standort. Diese will wohl auch das Land Vorarlberg nicht allein stemmen und ist noch auf der Suche nach Finanzierungspartnern.

Bildungs- und Sportlandesrätin Schöbi-Fink zeigt gegenüber VOL.AT Verständnis für die Wünsche der Schule, es handle sich aber nun einmal um ein Bauprojekt des Bundes. Man stehe im intensiven Austausch mit dem Bund, dieser prüfe derzeit noch die tatsächlichen Möglichkeiten der Schule, bestehende Areale zu nutzen. Hier erwarte die Landesrätin jedoch sehr bald Ergebnisse, auf deren Basis man weiterverhandeln wolle.

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