Dienstauto-Affäre in Bludenz: Die Opposition gibt sich "handzahm"

Schwarzach - Die Dienstauto-Affäre um den Bludenzer Bürgermeisters wird derzeit nicht nur in der Alpenstadt heftig diskutiert. Doch wie sieht die Bludenzer Opposition die "Causa" bzw. die grünen Koalitionspartner?
Das sagt Katzenmayer
Vorwürfe gegen Katzenmayer

Mandi Katzenmayer, Bürgermeister von Bludenz, habe mit seinem Dienstauto im Wahlkampf ÖVP-Werbematerial mit seinem Dienstauto transportiert. Für die NEOS, rund um NR Gerald Loacker, stellt das eine Dienstplichtverletzung des Bürgermeisteramtes dar. Im VOL.AT-Gespräch ortet Bgm. Katzenmayer gar eine Intrige. Er sagte: “Jetzt muss erst einmal geklärt werden, wer die Fotos gemacht hat.” Katzenmayer gab auch zu, dass er das Dienstauto für private Zwecke verwende, die Kosten für die Tankfüllung aber selbst berappt.

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“Zahme” Opposition

Obwohl die Dienstauto-Affäre über die Landesgrenzen hinweg für Schlagzeilen gesorgt hat, war von Oppositionsseite bis dato wenig bzw. gar nichts zu zu hören – weder unterstützend noch kritisierend. Selbst der sonst so angriffslustige Bludenzer FPÖ-Chef Joachim Weixlbaumer reagierte bis dato nicht auf die vermeintliche Affäre.

 “Wartet auf Ergebnis der Staatsanwaltschaft”

VOL.AT/Hofmeister
VOL.AT/Hofmeister ©VOL.AT/Hofmeister
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Joachim Weixlbaumer (FPÖ Bludenz) möchte sich auch auf VOL.AT-Anfrage hin derzeit nicht zu den Vorwürfen gegen den Bludenzer Bürgermeister äußern. “Ich möchte nichts dazu sagen. Ich warte, bis das Ergebnis der Staatsanwaltschaft vorliegt”, gibt er sich kurz und knapp.

mario-leiter-bludenz
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Leiter: “Gehe davon aus, dass alles rechtens war”

“Mir wäre es recht, wenn man nur Politik machen könnte”, zeigt sich Mario Leiter deutlich genervt von den erneuten Unruhen in Bludenz. “Ich mische mich nicht in dieses Thema ein. Für mich zählt die Politik in Bludenz und dass alle zusammenarbeiten”, führt Leiter weiter aus. “Außerdem gehe ich immer davon aus, dass alles mit rechten Dingen zugeht”, so der Bludenzer “Vize” und Berufs-Polizist abschließend.

mandi-karin-fritz
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Wie man die Dienstauto-Affäre bei den Bludenzer Grünen sieht, dem Koalitionspartner von Katzenmayer (ÖVP), bleibt derzeit noch offen. Karin Fitz von den Grünen war zunächst nicht für VOL.AT erreichbar.

»Dienstwagen für Kaufmann und Linhart – Chauffeur-Sharing im Landhaus Gerade im Sommer greift Bürgermeisterin Andrea Kaufmann mit Vorliebe auf das Dienstfahrzeug der Stadt Dornbirn zurück. Chauffeur? Fehlanzeige! Denn es handelt sich dabei um ein von der Verwaltung angeschafftes E-Bike. Daneben ist Kaufmann hauptsächlich mit ihrem privaten Auto unterwegs.«
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