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Die Honigtöpfe sind gefüllt

Einstimmige Wahl von Martin Alfare
Einstimmige Wahl von Martin Alfare ©Pezold
Wie in jedem Jahr trafen sich die Bienenzüchter im Lamm, die 118. Jahreshauptversammlungstand an.
Die Honigtöpfe sind gefüllt
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Lustenau. Mit einem Rückblick auf das Bienenjahr hielt Vereinsobmann Stefan Vogel zur JHV die letzte Rede seiner 10jährigen Amtszeit: „Nach einem schlechten Honigjahr 2016 schöpften die Imker in diesem Jahr wieder Hoffnung, verlorene Völker konnten vom Verband oder von Imkern erworben werden.“ Die Treffen im Gasthof Lamm dienen den Imkern nicht nur zum Erfahrungsaustausch und dem Klären von vereinsinternen Fragen, alle freuen sich immer auf das köstliche Abendessen, das aus der Lammküche kredenzt wird. In Zukunft wird Martin Alfare die Geschicke des Vereins lenken, die Wahl zum Obmann wurde einstimmig abgesegnet.

Bienenflug und Brutaktivität

In seiner Funktion als Trachtwart erörterte Bernd Schneider die wichtigsten Punkte, das Bienenjahr betreffend. So setzte z.B. die Brutaktivität zu einem jahresdurchschnittlichen Zeitpunkt ein, was zu einer geringeren „Varroabelastung“ führte. Mit der überaus hartnäckigen Varroamilbe haben die Imker seit Jahren zu kämpfen. Genaue Aufzeichnungen erlauben den leidenschaftlichen Bienenzüchtern, die Aktivitäten ihrer Bienen akribisch zu verfolgen: So wusste der Trachtwart zu berichten, dass am 16. Februar 2017 der erste Bienenflug stattfand und bereits drei Tage danach von den fleißigen Insekten die ersten Blütenpollen von Hasel und Schneeglöckchen eingeflogen wurden. Auch dass am 2. März im Dorf die Weide am Blühen war, ist den Imkern wohl bekannt. Waren Ende des Jahres 2016 die Winterverluste sehr hoch, man hatte einen Ausfall von etwa 50% der Bienenvölker Vorarlbergs zu beklagen, konnten die Bienenzüchter in diesem Jahr wieder zuversichtlicher in die Honigzukunft blicken. Um die Bienen bestmöglich zu schützen und der Varroamilbe den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollte die Winterbehandlung so bald wie möglich und überaus gründlich durchgeführt werden, meinte Bernd Schneider zu Ende seines Vortrags.

Geselligkeit im Namen der Biene

Es wird sich nicht nur ausführlich und mit äußerster Sorgfalt um die Bienen gekümmert, man versteht es bei den Imkern auch, der Geselligkeit zu frönen. Im Lamm ist man auf die Jahreshauptversammlungen der besonderen Art vorbereitet und dementsprechend geht es in der Küche rund: Schnitzel, Backhendl, Bohnen mit Speck, Pommes und Salat werden nach gewohnter Lamm-Manier zubereitet und die Imker freuen sich in jedem Jahr auf das Ende des offiziellen Versammlungsteils und den Startschuss zum gemütlichen Beisammensein und zum genussvollen Schlemmen.

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