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Covid-19 in Vorarlberg: Notspital wird aufgebaut!

Coronavirus-Epidemie: Das Notversorgungszentrum auf dem Messegelände in Dornbirn wird hochgefahren: "Die Vorbereitungen laufen", bestätigt LH Markus Wallner exklusiv gegenüber VOL.AT.

Im Frühjahr wurde auf dem Dornbirner Messegelände ein Notspital aufgebaut, das letztlich jedoch nicht benötigt wurde. Durch die steigenden Infektionszahlen, die durch den Lockdown eingebremst werden sollen, ist auch die Belegung der Intensivbetten in Vorarlberg stark gestiegen. Wie VOL.AT bereits am Sonntag exklusiv berichtete, ist das Krankenhaus der Stadt Dornbirn bereits am Limit.

Bis zu 104 Intensivbetten

In Vorarlberg stehen 51 Intensivbetten zur Verfügung. Die Kapazität kann laut Landeshauptmann Markus Wallner jedoch auf bis zu 104 Intensivbetten erhöht werden. Im schlimmsten Fall werden diese Kapazitäten bereits Mitte November ausgeschöpft sein, im besseren - und wenn sich die aktuellen Covid-19-Infektionen so weiterentwickeln - zwischen Ende November und Anfang Dezember.

Bis dato war die Aktivierung des Notspitals - zumindest nicht offiziell und schon gar nicht öffentlich - kein Thema. Wie VOL.AT-Recherchen zeigen laufen die Vorbereitungen jedoch schon auf Hochtouren.

Gesundheits-LR Martina Rüscher

Vorlaufzeit von zwei Wochen

Für die Inbetriebnahme des Notspitals auf dem Messegelände braucht es eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Wochen wurde von Landesseite immer wieder betont. Erst am Dienstag sagte Gesundheits-LR Martina Rüscher im Pressefoyer des Landes Vorarlberg: "Es wird täglich in der Task-Force diskutiert, ob dieser Startschuss tatsächlich gegeben werden muss oder nicht - bislang ist das noch nicht der Fall." VOL.AT liegen Informationen vor, dass der Aufbau des Notversorgungszentrums auf dem Dornbirner Messegelände schon in die Wege geleitet wurde, obwohl bei einem Lokalaugenschein vor den Hallen 9 und 11 auf dem Dornbirner Messegelände von außen alles ruhig aussieht.

LH Markus Wallner

Notfallplan in Kraft

"Der Startschuss ist - mit Blick auf die Infektionszahlen - gefallen. Ich habe die Aktivierung bereits in Auftrag gegeben", bestätigt LH Markus Wallner im VOL.AT-Gespräch. "Wir wollen die Leistungen in den Spitälern so wenig wie möglich herunterfahren. Falls sich die Infektionsentwicklung allerdings nicht - wie im Frühjahr - brechen lässt, können wir mit leichten Fällen in das Notfallspital ausweichen. Derzeit sind die Prognosen und was die aktuelle Bettenbelegung in den Spitälern betrifft besorgniserregend. Wir wollen hier auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein und hoffen, dass wir die Betten nicht benötigen."

Halle 9: Hier soll das Notspital untergebracht werden.

Notspital in der Halle 9

In der Halle 9 laufen bereits die ersten Vorbereitungen. Mit dem Bau von "Spezial-Kojen" wird aller Voraussicht nach nächste Woche begonnen werden. LH Markus Wallner geht von rund 200 Betten aus, die angeblich auch schon angeliefert wurden ebenso wie Material, das die Handwerker und Monteure benötigen. Ebenso hat man bereits vor einer Woche den für die Beatmungsgeräte benötigten Sauerstoff bestellt wie Wallner bestätigt. Auch der Sauerstofftank wurde bereits vor der Halle 9 platziert.

Halle 11: Hier wird eine Test-Station eingerichtet.

Corona-Test-Zentrum in der Halle 11

Des Weiteren soll in der Halle 11 eine Covid-19-Teststation eingerichtet werden. Das Testzentrum in Röthis wird nach Dornbirn verlegt und zudem will man laut LH Markus Wallner auch eine Antigen-Testmöglichkeit anbieten. Die Umsiedlung von Röthis nach Dornbirn sei vor dem bevorstehenden Winter sehr wichtig, sagt der Vorarlberger Landeshauptmann.

Testzentrum in der Halle 11 kommt.
Aufbauarbeiten in der Halle 11 laufen schon.

Land hat sich früh vorbereitet

Das Land Vorarlberg hat jedenfalls schon früh damit begonnen sich auf die zweite Corona-Welle vorzubereiten. "Wir haben bereits im Frühjahr damit begonnen Ärzte und Pflegepersonal in die Intensivbetreuung mit einzubinden, die sonst in einem anderen Bereich arbeiten", sagte Intensivmediziner (LKH Feldkirch) und Koordinator für die intensivmedizinische Betreuung von Corona-Patienten Wolfgang List im Rahmen des Pressefoyers am Dienstag.

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