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CoV: So können Skikurse trotzdem stattfinden

©VOL.AT/Mayer
Für Skischulen gelten in Coronazeiten bestimmte Vorgaben. Josef Berchtold von der Skischule "Skibödele" über Maßnahmen und Gruppenkurse.
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Lange war nicht klar, ob und in welchem Rahmen Skischulen ihren Betrieb aufnehmen können. Für rund 1800 Skilehrer in Vorarlberg herrschte daher eine große Ungewissheit - auch für Josef "Joe" Berchtold und sein Team von "Skibödele" in Schwarzenberg.

Als die Lifte am Bödele Ende Dezember öffneten, durften auch die Skischulen in Betrieb gehen. Allerdings mit bestimmten Einschränkungen und unter Einhaltung der Covid-Bestimmungen. "Eigentlich sind wir sehr dankbar, dass wir überhaupt was tun dürfen", meint Berchtold gegenüber VOL.AT. Unklar war auch, ob Gruppenkurse oder nur Privatkurse mit einer Person stattfinden können.

Jetzt ist klar: Nur Personen aus einem gemeinsamen Haushalt dürfen von einem Skilehrer unterrichtet werden.

"Was nicht erlaubt ist, ist ein normaler Gruppenkurs, bei dem mehrere Gruppenkurse aufeinandertreffen", erklärt der Skischulleiter.

"Sind sehr bedacht darauf"

"Im Kontakt mit Personen mit Gästen schauen wir in erster Linie auf den Abstand", verdeutlicht Bertold. Auch ein über Mund und Nase getragener Neckwarmer oder eine Skimaske kommen zum Einsatz - etwa in der Warteschlange, am Lift oder bei engerem Kontakt mit Skischülern während des Skikurses. Da es am Bödele keine Kabinenbahnen und geschlossene Warteräume gibt, herrscht keine FFP2-Masken-Pflicht.

Für die Skilehrer gibt es noch eine zusätzliche Vorgabe: "Wir haben wöchentliche Testungen", meint er. Diese seien freiwillig, es würden aber alle Skilehrer teilnehmen. Im Skischulbüro habe man keinen Kontakt, auch das gemeinsame Essen und abendliche Beieinander der Skilehrer falle flach. "Wir sind sehr bedacht darauf", so der Skischulleiter. "Man muss sagen, die Leute sind sehr vorbildlich." Es gebe einen reibungslosen Ablauf, der die Sicherheit der einzelnen gewährleiste.

Wunsch nach mehr Normalität

Die geschlossene Gastronomie betreffe die Skischule nicht direkt. Kurse seien meist nur am Vor- oder Nachmittag. Kinder hätten zudem eine Jause mit dabei. "Privat ist es natürlich schade, dass der kulinarische Faktor beim Skifahren wegfällt", meint Berchtold. "Wir sind sehr froh, dass wir mit den Einheimischen auch ein gutes Geschäft haben."

Auf lange Sicht würde die Skischule sich aber wünschen, dass die Gastronomie und Hotellerie wieder öffnen kann. "Weil wir alle im Bregenzerwald und in Vorarlberg, die mit Skifahren zu tun haben, davon leben und uns natürlich wünschen, dass wir unter diesen Gegebenheiten in Richtung Normalität kommen", gibt er zu verstehen. Gäste sollen wieder kommen dürfen, um das Skifahren zu erlernen und zu genießen.

(VOL.AT)

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