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Seilbahnen zufrieden mit Covid-Disziplin der Gäste

Andreas Gapp - Obmann Vorarlberger Seilbahnen: "Die größeren Zusammenkünfte finden in einem sicheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingungen statt"
Andreas Gapp - Obmann Vorarlberger Seilbahnen: "Die größeren Zusammenkünfte finden in einem sicheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingungen statt" ©WKV - Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen
Nach den ersten zwei Wochen zieht die Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen ein erfreuliches Resümee. "Die Gäste verhalten sich vorbildlich, das Sicherheitskonzept funktioniert."
Lokalaugenschein in Damüls

Seit zwei Wochen oder rund 10.000 Betriebsstunden sind die Vorarlberger Skigebiete für die einheimischen Skigäste geöffnet. Die Vorarlberger Seilbahnen ziehen nach dieser Zeit ein erfreuliches Resümee.

"Gäste vorbildlich"

"Die Gäste haben sich mit vorbildlicher Disziplin an die geltenden Vorschriften gehalten. Einzig zu Betriebsbeginn gab es punktuell kurze Anlaufschwierigkeiten, die jedoch schnell gelöst werden konnten. Größeres Aufeinandertreffen in Anstehzonen findet ausschließlich unter kontrollierten Rahmenbedingungen mit genügend Abstand statt", teilt die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg am Donnerstag mit.

Von den insgesamt 10.000 Betriebsstunden seien 99,8 Prozent nach Plan verlaufen. "Bei den restlichen 0,2 Prozent haben wir rasch reagiert und unsere Konzepte innerhalb kürzester Zeit entsprechend angepasst. Vor allem aber haben wir in den letzten Wochen gelernt, wie wir das Zusammentreffen mehrerer Menschen – wie es naturgemäß im Anstehbereich geschieht – kontrolliert abwickeln können."

Separierungsschleusen verlängert

Dazu wurden in den Anstellzonen die sogenannten Separierungsschleusen deutlich verlängert, sodass die Wintersportler den Abstand untereinander in allen Richtungen gut einhalten können. Außerdem sind noch mehr Winterkodex-Ranger im Einsatz. Die "größeren Zusammenkünfte" würden "in einem sicheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingungen stattfinden – jedenfalls mit Maske und genügend Abstand“, erklärt Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen und ergänzt:

"Höchste Standards"

„Mit diesem Know-how sind wir bestens für die weitere Saison gerüstet. Auch wenn es wieder zu Lockerungen der Reisebeschränkungen kommt, garantieren unsere mittlerweile bewährten Konzepte höchste Sicherheits- und Hygienestandards.“ Darüber hinaus würden diese im Rahmen des Vorarlberger Winterkodex – laufend geprüft und weiterentwickelt.

Regelmäßige Testungen

Ebenfalls positiv steht die Seilbahnwirtschaft Covid-Tests als Präventionsmaßnahme gegenüber. „In unserer Branche sind regelmäßige Testungen bereits selbstverständlich. Sie sind seit Saisonbeginn ein wichtiger Bestandteil unserer Sicherheitskonzepte, um Gäste und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen“, betont Gapp.

Geringe Auslastung

Die durchschnittliche Auslastung der Bergbahnen fiel bislang eher gering aus, sagen sie. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro. Vorarlbergweit sind 303 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen.

(Red.)

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