AA

Coronavirus - Kaum Auswirkungen in Vorarlbergs Shoppingcentern

Der Messepark ist kaum durch das Coronavirus betroffen.
Der Messepark ist kaum durch das Coronavirus betroffen. ©VN/Steurer
Im größten Einkaufszentrum Vorarlbergs, dem Messepark in Dornbirn, hat das Coronavirus derzeit kaum Auswirkungen. Zum jetzigen Zeitpunkt herrsche "Normalzustand", Besucherrückgang sei keiner festzustellen, so Geschäftsführer Burkhard Dünser zur APA. Die Mitarbeiter habe man für Hygienemaßnahmen sensibilisiert, man sei wachsam und halte sich an alle Empfehlungen der Landes- und Bundesregierung.
Situation in Vorarlberg und Umgebung
Covid-19: Wirtschaftliche Auswirkungen
Umsatzplus für Messepark-Geschäfte
Regierung beruhigt wegen Auswirkungen

Entsprechend werde seit Mittwochfrüh darauf geachtet, dass sich in den Gastronomiebetrieben nicht mehr als jeweils 100 Personen zur selben Zeit aufhalten, so Dünser. Es hätten aber überhaupt nur wenige Lokale im Messepark so viele Sitzplätze.

Einkaufszentren in Wien setzen Maßnahmen

Die Millennium City in Wien - die auch über einen großen Entertainmentbereich verfügt - hat erste Maßnahmen verhängt. Die Discothek wird den Betrieb einstellen, wie Matthias Franta im APA-Gespräch erläuterte. Auch wird die Reinigungstätigkeit im gesamten Komplex erhöht. Die Tische im großen Food Court werden etwa nach dem Abräumen mit Desinfektionsmittel behandelt.

Auch seien in den Toiletten in der Millenniums City Spender mit entsprechenden Lösungen montiert worden. Eine Beschränkung der Besucherzahlen im Haus wäre hingegen schwer machbar, betonte er.

Veranstaltungen abgesagt

Im Einkaufszentrum Oberwart werden Desinfektionsspender bei den Eingängen aufgestellt. Außerdem wurden geplante Veranstaltungen wie die "lange Einkaufsnacht" abgesagt, sagte Centermanagerin Alexandra Wieseneder am Mittwoch gegenüber der APA. Die Auswirkungen des Coronavirus seien an den geringeren Besucherzahlen deutlich zu spüren. "Man merkt, dass die Leute verunsichert sind und weniger außer Haus gehen", betonte Wieseneder.

Keine Pläne zur Schließung

Sowohl in den Klagenfurter City Arkaden als auch im Villacher Einkaufszentrum Atrio denkt derzeit niemand daran, die Shopping Center zuzusperren. In den City Arkaden wurden allerdings sämtliche geplanten Veranstaltungen bis inklusive Ostern abgesagt, wie Center-Manager Ernst Hofbauer am Mittwoch auf APA-Anfrage erklärte.

Hofbauer betonte ebenso wie Atrio-Geschäftsführer Richard Oswald, der Betrieb laufe "völlig normal". Alle Vorgaben der Bundesregierung würden selbstverständlich umgesetzt, an eine Reduzierung der Öffnungszeiten sei nicht gedacht.

(APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Coronavirus - Kaum Auswirkungen in Vorarlbergs Shoppingcentern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen