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Bregenz Rieden: Kunstwerk soll künftig ehemals grünen Kreisverkehr verschönern

Das Kunstwerk zum Hundertjahrjubiläum von Vorkloster-Rieden sorgt erneut für heftige Kritik: Es soll bald auf einem Kreisverkehr stehen.
Bauarbeiten am Kreisverkehr
NEU
Kunstwerk kein Klettergerüst
Kunstwerk in Bregenz abgebaut
Aktion am Kunstwerk
Kunst oder Klettergerüst

Das Kunstwerk zum Hundertjahrjubiläum von Vorkloster-Rieden soll am Kreisverkehr in der Strabonstraße aufgebaut werden. Die Arbeiten laufen bereits. Wo bis vor kurzem noch der begrünte Kreisverkehr war, ist jetzt ein Loch.

Zur Erinnerung: Am Spielplatz in Mariahilf musste das Kunstobjekt bereits nach kurzer Zeit abmontiert werden, da es sich dabei nicht um ein Klettergerüst für Kinder, sondern um Kunst im Wert von rund 70.000 Euro handelt. Obwohl das Kunstwerk vom "TÜV" als sicher eingestuft wurde, gab es heftige Kritik von Eltern die befürchtete, ihre Kinder könnten sich beim Herumtollen rund um das Metallgestell verletzten. Der Verein "Lebensraum Bregenz" machte außerdem auf unvorhersehbare Gefahren aufmerksam.

Die Arbeiten haben bereits begonnen. ©VOL.AT/Mayer

Erneut heftige Kritik

Von Seiten der Anwohner gibt es nun auch heftige Kritik und Widerstand gegen die Aufstellung des 2,5 Meter hohen, teilweise farbigen Stahlgebildes: Der Kreisverkehr sei einer der wenigen begrünten im Ländle und werde durch das Kunstwerk aus Metall verschandelt, zudem fürchten Kritiker um den Pflanzenbestand. Weiters sei das Kunstwerk am Kreisverkehr auch eine Gefahr für den Verkehr und beeinträchtige die Rundumsicht. Und: Weil der Kreisverkehr in der Nähe mehrerer Siedlungen, eines Spielplatzes und außerdem für viele Kinder direkt auf dem Schulweg ist, könnte das Kunstwerk wieder ungewollt zum Klettergestell werden.

Das Kunstwerk ist kein Klettergerüst. ©VOL.AT/Philipp Steurer

Bepflanzungskonzept geplant

Zumindest ein Teil der Anwohner-Kritik scheint ungerechtfertigt: Das Bregenzer "Blättle" berichtete, Experten hätten wochenlang intensiv nach einem optimalen Standort gesucht. Nach Berücksichtigung aller wesentlichen Faktoren fand sich ein geeigneter Platz: Der Kreisverkehr in der Strabonstraße mit rund 13 Metern Durchmesser, an dem zur Zeit Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Auch Naturfreunde kommen beim Plan ganz auf ihre Kosten: Neben dem Kunstwerk soll auch wieder ein Begrünung den Kreisverkehr schmücken, der bisher durch ein üppiges Pflanzenkleid ausgezeichnet war. Ein entsprechendes Konzept mit verschiedenen heimischen Pflanzen wurde von der Stadtgärtnerei erarbeitet. Die Anrainer zweifeln aber, ob sich die Kindern vom Kreisverkehr und Begrünung vom Klettergerüst fernhalten lassen.

Im Mai wurde das Kunstobjekt in Mariahilf abgebaut. © VOL.AT/Rauch

Über das Kunstwerk

Das Kunstwerk mit dem Titel “Wir alle hoffen…” von Veronika Dirnhofer und Josef Jakob soll auf Fragestellungen der Zuwanderung und des Fortschritts und dem damit verbundenen Strukturwandel im Vorkloster eingehen. Der Text “Wir alle hoffen…” bezieht sich auf ein Zitat von Ingeborg Bachmann über ihr Gedicht “Böhmen liegt am Meer” von einem idealtypischen Ort. In der Jurybegründung wurde gerade die Förderung von Interaktion und Begegnung durch das Kunstwerk als ausschlaggebender Grund für die Wahl angeführt.

(Red.)

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