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Stadtentwicklung in Bregenz: Das planen NEOS, Ritsch und FPÖ

Schulterschluss in Bregenz.
Schulterschluss in Bregenz. ©VOL.AT/Mayer
Team:Bregenz, FPÖ und NEOS sind sich einig: Die Stadtentwicklung werde in Bregenz äußerst nachlässig behandelt. Daher setzen sich die drei Parteien für einen Stadtentwicklungsplan ein, der perspektivisch bis ins Jahr 2050 reicht. Die kommenden 30 Jahre sollen dabei in Dreijahresetappen für Zwischenziele unterteilt werden.
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"Wir haben uns darauf geeinigt, direkt nach der Wahl einen solchen Stadtentwicklungsplan zu beschließen. Darin sollen bereits konkrete Handlungsschritte beinhaltet sein – etwa Aufträge an Architekten und Städteplaner. Ziel des Antrages ist es, dass bis 2021 ein Konzept für die Stadtentwicklung erstellt und beschlossen wird", stellen Michael Ritsch (Team:Bregenz), Philipp Kuner (FPÖ) und Alexander Moosbrugger (NEOS) fest.

©VULB“ (Vision urbanes Leben Bregenz)

Eines der Ziele könnte dabei sein, dass Bregenz bis 2050 die Familien-, Kongress- und Kulturstadt in Vorarlberg ist. "Der amtierende Langzeitbürgermeister hat 22 Jahre lang nur angekündigt und versprochen, in den seltensten Fällen wirklich gehandelt: Ob bei Seestadt, ob beim Bahnhof – da herrscht seit Jahren Stillstand. Ein besonderer Sündenfall war der Verkauf des Areals im Herzen unserer Stadt an private Betreiber – mit dem Ergebnis, dass dieses Grundstück nach wie vor ein langweiliger Parkplatz ist, für den die Bregenzer zugunsten der Privateigentümer bis 23 Uhr zur Kasse gebeten werden", sagt Michael Ritsch.

Ritsch unterstützt "mehramsee"

Michael Ritsch unterstützt die erneute Forderung der Initiative "mehramsee" auf unterirdische Streckenführung der Bahntrasse zwischen Bregenz Bahnhof und Lindau. Im Mittelpunkt der Pläne seines „Team:Bregenz“ steht die Neugestaltung des Seequartiers und des Seestadtareals. "Dieses Gebiet ist eigentlich das ‚Herz‘ unserer Stadt. Wir möchten dieses Herz wieder zum Schlagen bringen“, sagt Ritsch.

©VULB“ (Vision urbanes Leben Bregenz)

Bregenz soll durch extra geschaffene Plätze und Neubauten urbanes Flair erhalten. Mehr als 2.000 Menschen werden in dem neuen Areal leben können, bei dem der Bahnhof ins Zentrum rückt. „Damit würden wir die Mitte der Landeshaupstadt beim See deutlich verschönern“, sagt Ritsch. Der Verkehr soll, beginnend von der Quellenstraße bis zum Postamt, über 900 Meter unterirdisch geführt werden.

FPÖ will Bahn unter die Erde bringen

Philipp Kuner und sein Team sind überzeugt: "Damit wir Bregenz in eine gute Zukunft führen können, braucht es neue Ideen, die auch umgesetzt werden". Philipp Kuner und die FPÖ Bregenz setzen sich für eine Verlegung der Bahntrasse zwischen Lindau und Bregenz unter die Erde und für den zweigleisigen Ausbau aus.

©VULB“ (Vision urbanes Leben Bregenz)

Zentraler Bestandteil einer positiven und zukunftsfähigen Stadtentwicklung ist für Philipp Kuner und die FPÖ zudem eine "kluge Verkehrsplanung in Bregenz". „Es muss Schluss sein mit der völlig chaotischen Verkehrspolitik auf Kosten der Steuerzahler. Was wir für Bregenz unbedingt brauchen, ist eine Verkehrsplanung mit Hausverstand, die ein optimales Zusammenwirken sämtlicher Verkehrsträger sicherstellt und die Interessen der Bregenzerinnen und Bregenzer in allen Stadtteilen gleichermaßen berücksichtig“, betont Kuner.

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Neos fordern "Ende des Stillstands"

Bregenz befindet sich seit Jahrzehnten in einem permanenten Zustand des Stillstandes, die Neos in einer Aussendung. Mit einem Fleckerlteppich an Maßnahmen – angefangen von nicht durchdachten Verkehrslösungen über nicht durchgeführte Großprojekte bis zu fehlenden und falschen Investitionen in die Kinderbetreuung, werde in den letzten Jahrzehnten versucht die fehlende und nicht durchdachte Politik zu kaschieren.

Konzept zur Sanierung der Finanzen

Bregenz muss laut Neos als Landeshauptstadt eine übergeordnete Rolle einnehmen und mutig sein. Es brauche konkrete Konzepte, wie die maroden Finanzen der Stadt und der jährlich steigende Schuldenberg nachhaltig abgebaut werden können. Für die NEOS spielen dabei zwei zentrale Standorte eine Rolle: einerseits das gesamte Gebiet rund um die Oberst-Bilgeri-Kaserne und andererseits das Gelände rund um die Bregenzer Festspiele inkl. des Bahnhofs und der angrenzenden Areale.

Seestadt Bregenz: "Schlechtes Projektmanagement par excellence"

Besonders deutlich wird laut Alexander Moosbrugger (Neos) die schwache Performance der Stadtregierung bei der Durchführung wichtiger Projekte. Seit über zehn Jahren erfolge quasi halbjährlich der "politische Baustart, ohne bisher auch nur einen Schritt weitergekommen zu sein".

NEOS fordern einen kompletten Neustart des Projekts, um das Gelände viel mit Fokus auf den Allgemeinnutzen zu gestalten: "Die Stadt darf sich dabei nicht auf die Rolle als Baubehörde irgend eines höchstens suboptimalen Verbauungsprojekts zurückziehen, sondern muss bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes Wege und Möglichkeiten finden, zusammen mit den Privatinvestoren oder auch allein ein zukunftsweisendes Topprojekt umzusetzen, das in ein „Big Picture“ für die Zukunft von Bregenz eingebettet ist", fordert der NEOS Bregenz Spitzenkandidat Alexander Moosbrugger.

(Red.)

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