Windpark am Pfänderhang: Projekt befindet sich immer noch im Stillstand

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Windpark am Pfänderhang: Projekt befindet sich immer noch im Stillstand
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Seit nun mehr als einem Jahr gibt es keinen Fortschritt beim Windpark am Pfänderhang. Laut dem Projektleiter scheitert das ganze lediglich an der Politik. Der Verantwortliche der Regio Leiblachtal Wolfgang Langes erklärt gegenüber VOL.AT, warum das Projekt seiner Meinung nach bis jetzt still steht. 

Am 9.Mai 2013 sollte das Windkraft Projekt der Energieregion Leiblachtal offiziell beginnen. Seit nun mehr als einem Jahr ist das Projekt jedoch auf Eis gelegt. VOL.AT hat sowohl mit dem Projektleiter Johann Punzenberger und dem Bürgermeister von Hohenweiler Wolfgang Langes gesprochen. Im Gespräch erklären die beiden, warum der Startschuss für dieses Projekt noch in ferner Zukunft liegt.

“Politischer Misthaufen”

Laut dem Projektleiter befindet sich das Projekt dank der Politik in Vorarlberg in einer Warteschleife. Im Gespräch bezeichnet Punzenberger die Politik in Vorarlberg als politischen “Misthaufen”, welcher noch weiter gären muss. Die Arbeitsgemeischaft Erneuerbare Energie Vorarlberg führt ihre Windmessungen am Pfänderhang weiter fort. Für sie ist derzeit eines besonders wichtig. “Es muss ein Bewusstsein in der Bevölkerung geschaffen werden”, so Punzenberger. Denn für den Projektleiter ist es wichtig, dass die Vorarlberg die Klimaerwärmung ernst nehmen und dies ist laut Punzenberger derzeit nicht der Fall. “Was kostet es uns, wenn wir nichts tun?”, diese und viele weitere Fragen stellen sich dem Projektleiter.

“Politik hat nichts auf Eis gelegt”

Der Leiter der Regio Leiblachtal hat eine komplett andere Sicht auf diese Sachlage. Laut Langes habe die Politik das Projekt nicht auf Eis gelegt. Im Gegenteil, die Regio Leiblachtal habe seit einem Jahr nicht mehr von der AEEV gehört. “Habe auch gedacht, dass der Startschuss fällt”, so der Bürgermeister. Klar ist für den Bürgermeister von Hohenweiler, dass das Projekt noch einige Hürden vor sich hat. Es müssen noch Gespräche mit den Grundbesitzern geführt werden. In weiterer Folge müssen auch viele Grundstücke und Wege umgewidmet werden. Nächste Woche findet eine Versammlung der Regio Leiblachtal statt und dort wird laut Langes dieses Projekt genau besprochen.

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