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Tamira Paszek: Vom Tennis-Wunderkind zur Weltklasse-Spielerin

Tamira Paszek: Vom Tennis-Wunderkind zur Weltklasse-Spielerin © Tamira Paszek hat mit ihren 21 Jahren bereits eine bewegte Karriere hinter sich.
Dornbirn. – Tamira Paszek ist das weibliche Aushängeschild im Vorarlberger Tennissport. Die 21-Jährige hat bereits drei WTA- und zwei ITF-Titelgewinne auf ihrem Konto.

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Tamira Paszek hält in Wimbledon die österreichischen Fahnen hoch. Am Dienstag kann sie als erste österreichische Tennisspielerin der Geschichte in ein Halbfinale eines Grand Slam-Turniers einziehen. Wimbledon gehört zu ihren Lieblingsturnieren. So stand sie schon 2011 im Halbfinale. Sie musste sich allerdings Viktoria Azraenka geschlagen geben, auf die sie auch dieses Mal wieder treffen wird.

Früher Karriere-Aufstieg

Der Karriere-Aufstieg von Tamira Paszek kündigte sich bereits früh an. Die Vorarlbergerin galt als Tennis-Wunderkind und machte 2005 erstmals auf sich aufmerksam. Die damals 14-Jährige zog beim Juniorenwettbewerb von Wimbledon ins Finale ein. Es folgten die ersten Einsätze für das österreichische Fed-Cup-Team mit zwei Siegen gegen die Schweizerinnen Timea Bacsinszky und Myriam Casanova. Im Oktober 2005 folgte Tamiras Einstieg auf die WTA-Tour.

Erster Turniersieg mit 15 Jahren

2006 setzte Tamira Paszek ihren Erfolgsrun fort. Sie zog beim Juniorenbewerb der US Open ins Finale, musste sich allerdings im Finale abermals geschlagen geben. Ihr größter Erfolg sollte erst noch folgen. Als Qualifikantin zog sie ins Finale der Slovenia Open ein und konnte das Turnier gewinnen. Damit steht Paszek mit 15 Jahren, 9 Monaten und 24 Tagen als siebtjüngste Turniersiegerin in der WTA-Statistik.

Keine Nominierung für Olympia 2008

2007 bestritt sie erstmals alle Grand Slam-Turniere und konnte in Wimbledon sogar ins Achtelfinale einziehen. 2008 begann die Saison vielversprechend. Tamira Paszek konnte in Auckland bis ins Halbfinale vorstoßen, doch es folgten einige bittere Niederlagen. Paszek wurde daraufhin auch nicht für die Olympischen Spiele in Peking nominiert. 2008 und 2009 wurde Mimi von Rückenproblemen und zahlreichen Erstrunden-Niederlagen geplagt. Zudem wurde Mimi noch mit Dopingvorwürfen konfrontiert, weil sie eine alternative Behandlungsmethode für ihre Rückenprobleme wählte. Die NADA stellte ein Verfahren gegen Paszek allerdings ein.

Tamira Paszek kämpft sich zurück

Auch 2010 war etwas ernüchternd für Tamira Paszek. Mimi flog aus den Top 300, aber sie kämpfte sich bis Jahresende wieder in den Kreis der besten 100 Spielerinnen zurück. Im WTA-Ranking schaffte Tamira den Sprung auf Platz 90 und war damit hinter Sybille Bammer zweitbeste Österreicherin.

2011: Paszek markiert nächsten Karriere-Höhepunkt

Nach zwei Erstrundenniederlagen bei den Australian und French Open, zeigte Tamira in Wimbledon wieder mit einer außerordentlichen Leistung auf. Sie erreichte erstmals in ihrer Karriere bei einem Grand Slam-Turnier ein Viertelfinale.  Sie musste sich allerdings der an Nummer vier gesetzten Weißrussin Viktoria Azarenka geschlagen geben. Im Juli kletterte Tamira Paszek im WTA-Ranking auf Platz 35. Damit egalisierte sie ihr bestes Karriere-Ranking vom Juli 2007.

Paszek gewinnt WTA-Turnier in Eastbourne

2012 lassen sich klare Parallelen zu 2011 ziehen. Tamira Paszek scheitert in Paris und Melbourne jeweils wieder in der ersten Runde. Doch nach ihrem dritten WTA-Titel in Eastbourne, zieht die Dornbirnerin in Wimbledon ins Viertelfinale ein. Mit einem Sieg gegen Vorjahres-Gegnerin Viktoria Azarenka könnte die Vorarlbergerin österreichische Tennis-Geschichte schreiben. Als erste Österreicherin würde Tamira Paszek in ein Grand Slam-Halbfinale einziehen. VOL.AT berichtet live vom Spiel Tamira Paszek gegen Viktoria Azarenka.

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