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Zerstörte Totalphütte: Alpenverein feilt bereits an Plänen für Wiederaufbau

©Alpenverein Vorarlberg
Derzeit laufen die Aufräumarbeiten bei der zerstörten Alpenvereinshütte in Vandans. Das Team um Rainer Schlattinger feilt bereits an Plänen für den Wiederaufbau.
Aufräumarbeiten an Totalphütte
Erste Bilder der Totalphütte
Ausmaß der Zerstörung
Lawine zerstört Totalphütte

Die Aufräumarbeiten an der Ende Jänner durch eine Lawine zerstörten Totalphütte laufen noch, es gibt aber eine gute Nachricht: “Wir sprechen von keinem Totalschaden mehr, das hat der Statiker vor Ort evaluiert”, erklärt Rainer Schlattinger, Geschäftsführer des Alpenvereines in Vorarlberg, im VOL.AT-Telefoninterview. Nur gewisse Teile der Hütte seien betroffen, der neue Zubau könne gerettet werden. Trotzdem ist die Lage recht dramatisch für den Verein, da es sich um einen Schaden in Millionenhöhe handelt.

Wiederöffnung 2020 geplant

Während die Aufräumarbeiten noch laufen, wird parallel dazu schon fleißig am Wiederaufbau geplant. “Derzeit wird planungstechnisch in die Wege geleitet”, meint Schlattinger zum Stand der Dinge. “Unser Wunsch und unser Ziel ist es, dass die Hütte –  der Rohbau – bis Ende Oktober steht und das 2020 im Juni, also vor der Saison, wieder offiziell eröffnet wird.” Der Betrieb soll dann aus Sicht des Alpenvereines so früh wie möglich weitergehen können.

Tonnenweise Schnee im Gebäude

Mitglieder des Alpenvereins haben sich in der Hütte einquartiert und sind vor Ort damit beschäftigt, das Gebäude gegen Einsturz zu sichern. “Drei Tage sind sie dran, die ganzen Gebäudeteile schneefrei zu machen”, verdeutlicht der Geschäftsführer den Ernst der Lage. In Gaststuben und Zimmern habe man tonnenweise Schnee, teilweise bis zur Decke, vorgefunden. Diese Menge musste von Hand herausgeschaufelt werden. Das Dach habe man von der riesigen Schneelast befreit, Löcher mit Planen abgedeckt und einige Gebäudeteile repariert. Dies soll Folgeschäden, etwa durch Sturm und Tauwetter, verhindern.

Planung läuft bereits

Im Einsatz sind nicht nur Mitglieder des Alpenvereines, sondern auch die Fachfirma Kieber aus Schruns. “Das, was komplett zerstört ist, also der Schlaftrakt rechts und gewisse andere Teile, müssen wir jetzt abtragen, damit wir Zeit gewinnen”, erklärt Schlattinger gegenüber VOL.AT. Zudem müsse der andere Trakt bautechnisch gesichert werden. Hinter den Kulissen werde derweil geplant: Wie kann der Wiederaufbau funktionieren? Wie kann er von Statten gehen? Diese und weitere Fragen gebe es noch zu klären.

Zusammenarbeit mit Fachleuten

Die Bauphase selbst bezeichnet der Geschäftsführer des Alpenvereins als kurz. Von Ende Mai bis maximal Ende Oktober soll gebaut werden. “Es gibt Fachleute, vom Architekten bis hin zum Lawinenverbauer, die es planen und auch Fachleute und Fachfirmen, die es umsetzen”, erläutert Schlattinger die Pläne für den baldigen Wiederaufbau. Die Problematik sei hier, dass die Seilbahn stark beschädigt worden sei und wieder aufgebaut werden müsse. Sie sei auch bautechnisch wichtig, um Personal und Material vor Ort zu bringen. Was die Kosten angehe, rechne man generell auf Grund von Extremlage, Wetter und kurzer Bauzeit mit dem Faktor 2,5:  Wenn für den Bau im Tal eine Million benötigt werde, koste er in der Höhe das 2,5-fache: In diesem Fall 2,5 Millionen Euro.

(Red.)

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